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Die Erfindung "demokratischer Repräsentation" in den Federalist Papers - Beatrice Brunhöber

Die Erfindung "demokratischer Repräsentation" in den Federalist Papers

Online Resource
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-159722-0 (ISBN)
CHF 103,60 inkl. MwSt
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Die Federalist Papers sind der wichtigste Kommentar der US-amerikanischen Verfassung. Beatrice Brunhöber zeigt in ihrer fundierten Analyse der Papers auf, wie demokratische Repräsentation einheitliche politische Entscheidungen in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt erst ermöglicht.
Die Federalist Papers sind nicht nur das Credo der US-amerikanischen Verfassung, sondern auch ihr wichtigster Kommentar. In ihnen verknüpften Alexander Hamilton, James Madison und John Jay die bis dahin als Gegensätze geltenden Ideen von Demokratie und Repräsentation. Damit wurde es möglich, Demokratie nicht nur im Kleinstaat, sondern auch in einem ausgedehnten Flächenstaat mit einer vielfältigen Bevölkerung zu verwirklichen. Die Untersuchung von Beatrice Brunhöber geht über die Rezeption dieses Werkes, das den europäischen Klassikern der Verfassungstheorie ebenbürtig ist, hinaus. So zeigt die Autorin in ihrer fundierten Analyse der Federalist Papers auf, wie demokratische Repräsentation einheitliche politische Entscheidungen in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt erst ermöglicht. Sie ebnet mit ihren Grundlagenüberlegungen zudem den Weg für eine Idee demokratischer Repräsentation jenseits des Nationalstaates. The Federalist Papers are not only the intellectual underpinning of the US constitution but also its most important commentary. In it, Alexander Hamilton, James Madison and John Jay combine democracy and representation, two concepts which had previously been regarded as mutually exclusive. Their ideas first made it possible to achieve democracy not only on a small scale but in a large continental state with a diverse population. Beatrice Brunhöber however not only introduces the Federalist Papers into the academic discussion, a work on par with European classics of constitutional theory but for the most part overlooked in Germany, she analyzes the Federalist Papers and demonstrates how political decision-making by means of democratic representation are even possible in a pluralistic society. She furthermore establishes the foundations for an understanding of representation that neither requires the existence of a preceding entity, such as an ethnic people, nor is aimed at the incarnation of a specific concept, such as a presumed public benefit, and thus paves the way for the idea of democratic representation beyond the nation state.

Geboren 1975; Studium der Rechtswissenschaft in Berlin; 2009 Promotion; seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Erscheint lt. Verlag 20.10.2020
Reihe/Serie Grundlagen der Rechtswissenschaft
Verlagsort Tübingen
Sprache deutsch
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Schlagworte Demokratie • Federalist Papers • Repräsentation • US-Verfassung
ISBN-10 3-16-159722-2 / 3161597222
ISBN-13 978-3-16-159722-0 / 9783161597220
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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