Wechselwirkungen von Aufsichtsrecht und Zivilrecht
Eine Untersuchung zum Verhältnis der §§ 31ff. WpHG und zivilrechtlichem Beratungsvertrag
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158812-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158812-9 (ISBN)
Aufklärungs- und Beratungspflichten der Banken gegenüber ihren Kunden sind ein in der Rechtsprechung stets aktuelles Thema. Julius Forschner befasst sich mit dem Einfluss von europarechtlichen und öffentlich-rechtlichen Aufklärungs- und Beratungspflichten auf die zivilgerichtliche Rechtsprechung der nationalen Gerichte.
Europarechtlich determiniert finden sich im Wertpapierhandelsgesetz öffentlich-rechtliche Aufklärungs- und Beratungspflichten, die Wertpapierdienstleistungsunternehmen ihren Kunden gegenüber zu erfüllen haben. Unabhängig davon entwickelte sich seit den frühen 1990er Jahren eine parallel hierzu verlaufenden zivilgerichtliche Rechtsprechung, die ähnliche Pflichten aus (häufig stillschweigend) geschlossenen Auskunfts- und Beratungsverträgen zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kunden herleitet. Das Verhältnis dieser beiden Pflichtenkreise ist bisher nicht abschließend geklärt und von hoher praktischer Relevanz. Die Thematik wirft grundlegende Fragen zum Verhältnis von öffentlichem Aufsichtsrecht und Zivilrecht ebenso auf, wie zum Verhältnis von Europarecht und Recht der Nationalstaaten. Julius Forschner untersucht diese grundlegenden Fragen, um Systemdivergenzen zu vermeiden. The Markets in Financial Instruments Directive brought conduct of business rules to national legal systems. This Directive aimed at harmonizing the initial authorization and operating requirements for investment firms. The relationship between the harmonized conduct of business rules and contract law is dealt with in this book.
Europarechtlich determiniert finden sich im Wertpapierhandelsgesetz öffentlich-rechtliche Aufklärungs- und Beratungspflichten, die Wertpapierdienstleistungsunternehmen ihren Kunden gegenüber zu erfüllen haben. Unabhängig davon entwickelte sich seit den frühen 1990er Jahren eine parallel hierzu verlaufenden zivilgerichtliche Rechtsprechung, die ähnliche Pflichten aus (häufig stillschweigend) geschlossenen Auskunfts- und Beratungsverträgen zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kunden herleitet. Das Verhältnis dieser beiden Pflichtenkreise ist bisher nicht abschließend geklärt und von hoher praktischer Relevanz. Die Thematik wirft grundlegende Fragen zum Verhältnis von öffentlichem Aufsichtsrecht und Zivilrecht ebenso auf, wie zum Verhältnis von Europarecht und Recht der Nationalstaaten. Julius Forschner untersucht diese grundlegenden Fragen, um Systemdivergenzen zu vermeiden. The Markets in Financial Instruments Directive brought conduct of business rules to national legal systems. This Directive aimed at harmonizing the initial authorization and operating requirements for investment firms. The relationship between the harmonized conduct of business rules and contract law is dealt with in this book.
Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen; bis 2012 Assistent an der Universität Tübingen; seit Ende 2012 Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg und Referendar am Hanseatischen Oberlandesgericht; Promotion 2013.
| Erscheint lt. Verlag | 16.6.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | Aufklärungspflichten • Beratungspflichten • Beratungsvertrag • MiFID |
| ISBN-10 | 3-16-158812-6 / 3161588126 |
| ISBN-13 | 978-3-16-158812-9 / 9783161588129 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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