Schadensersatz für vorsätzliche Eingriffe in fremde Vertragsbeziehungen
Eine vergleichende Untersuchung des englischen und deutschen Rechts
2021
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-160949-7 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-160949-7 (ISBN)
Amelie Rauser untersucht die Voraussetzungen einer Ersatzpflicht für vorsätzliche Eingriffe in fremde Vertragsbeziehungen im englischen und deutschen Recht und geht der Frage nach, wie in beiden Rechtsordnungen eine legitime Chancennutzung von einer unzulässigen Beeinträchtigung der vertraglichen Rechte eines anderen abgegrenzt werden kann.
Im englischen wie im deutschen Recht wird seit jeher diskutiert, unter welchen Voraussetzungen ein Außenstehender aufgrund eines vorsätzlichen Eingriffs in fremde Vertragsbeziehungen zum Schadensersatz verpflichtet ist. Amelie Rauser arbeitet die Lösungsansätze heraus, anhand derer in beiden Rechtsordnungen gegenwärtig die Abgrenzung zwischen einer legitimen Chancennutzung und einer unzulässigen Beeinträchtigung vertraglicher Rechte eines anderen vorgenommen wird. Im Rahmen einer vergleichenden Analyse legt sie offen, dass neben systematischen Unterschieden die der Haftung zugrundeliegenden deliktsrechtlichen Wertungen sowie richterliche Entscheidungsspielräume die Reichweite der Schadensersatzpflicht entscheidend beeinflussen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erfolgt eine Stellungnahme zu der Frage, wie unter Berücksichtigung dieser Kriterien ein kohärentes Haftungsgefüge entwickelt werden kann. Since time immemorial, discussions have been taking place in both English and German legal system about when a third party can be held liable and made to pay damages for deliberately interfering with contractual relations. The author's comparative approach enables her to come up with a coherent liability framework.
Im englischen wie im deutschen Recht wird seit jeher diskutiert, unter welchen Voraussetzungen ein Außenstehender aufgrund eines vorsätzlichen Eingriffs in fremde Vertragsbeziehungen zum Schadensersatz verpflichtet ist. Amelie Rauser arbeitet die Lösungsansätze heraus, anhand derer in beiden Rechtsordnungen gegenwärtig die Abgrenzung zwischen einer legitimen Chancennutzung und einer unzulässigen Beeinträchtigung vertraglicher Rechte eines anderen vorgenommen wird. Im Rahmen einer vergleichenden Analyse legt sie offen, dass neben systematischen Unterschieden die der Haftung zugrundeliegenden deliktsrechtlichen Wertungen sowie richterliche Entscheidungsspielräume die Reichweite der Schadensersatzpflicht entscheidend beeinflussen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erfolgt eine Stellungnahme zu der Frage, wie unter Berücksichtigung dieser Kriterien ein kohärentes Haftungsgefüge entwickelt werden kann. Since time immemorial, discussions have been taking place in both English and German legal system about when a third party can be held liable and made to pay damages for deliberately interfering with contractual relations. The author's comparative approach enables her to come up with a coherent liability framework.
Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg; 2012-16 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zivilrecht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main; LL.M.-Studium am University College London; seit 2016 Referendariat in Frankfurt am Main.
| Erscheint lt. Verlag | 9.8.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht | |
| Schlagworte | Deliktsrecht • Recht des unlauteren Wettbewerbs • Rechtsvergleichung • Verleitung zum Vertragsbruch |
| ISBN-10 | 3-16-160949-2 / 3161609492 |
| ISBN-13 | 978-3-16-160949-7 / 9783161609497 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |