Finanzkrise und Verfassung
Demokratisches Krisenmanagement in Deutschland und den USA
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-155213-7 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-155213-7 (ISBN)
In der Finanzkrise 2007-2009 übertrug der deutsche Gesetzgeber weite Entscheidungsgewalt zur Finanzmarktstabilisierung an die Exekutive. Im Gegensatz zu den USA verzichtete er allerdings auf die Schaffung wirksamer Kontrollmechanismen und Transparenzpflichten. Stefanie Egidy arbeitet rechtsvergleichend die Entscheidungsparameter, Zielkonflikte und Grenzen des jeweiligen staatlichen Finanzkrisenmanagements heraus. Sie zeigt, dass die deutschen Maßnahmen aufgrund ihrer Legitimationsdefizite auch in zukünftigen Finanzkrisen keine Vorbildwirkung entfalten dürfen.
In der Finanzkrise 2007-2009 übertrug der deutsche Gesetzgeber weite Entscheidungsgewalt zur Finanzmarktstabilisierung an die Exekutive. Im Gegensatz zu den USA verzichtete er allerdings auf die Schaffung wirksamer Kontrollmechanismen und Transparenzpflichten. Stefanie Egidy arbeitet rechtsvergleichend die Entscheidungsparameter, Zielkonflikte und Grenzen des jeweiligen staatlichen Finanzkrisenmanagements heraus. Sie zeigt, dass die deutschen Maßnahmen aufgrund ihrer Legitimationsdefizite auch in zukünftigen Finanzkrisen keine Vorbildwirkung entfalten dürfen. During the 2007-09 financial crisis, the German legislature provided the executive with wide-ranging powers in order to stabilise markets. However, in contrast to those issued by the US Congress, the German laws did not include effective mechanisms for controlling the exercise of these powers or for creating transparency. In this comparative study, Stefanie Egidy identifies the decision criteria, the conflicting goals, and the limits of the respective approaches taken. She concludes that Germany's measures should not serve as a role model in future crises.
In der Finanzkrise 2007-2009 übertrug der deutsche Gesetzgeber weite Entscheidungsgewalt zur Finanzmarktstabilisierung an die Exekutive. Im Gegensatz zu den USA verzichtete er allerdings auf die Schaffung wirksamer Kontrollmechanismen und Transparenzpflichten. Stefanie Egidy arbeitet rechtsvergleichend die Entscheidungsparameter, Zielkonflikte und Grenzen des jeweiligen staatlichen Finanzkrisenmanagements heraus. Sie zeigt, dass die deutschen Maßnahmen aufgrund ihrer Legitimationsdefizite auch in zukünftigen Finanzkrisen keine Vorbildwirkung entfalten dürfen. During the 2007-09 financial crisis, the German legislature provided the executive with wide-ranging powers in order to stabilise markets. However, in contrast to those issued by the US Congress, the German laws did not include effective mechanisms for controlling the exercise of these powers or for creating transparency. In this comparative study, Stefanie Egidy identifies the decision criteria, the conflicting goals, and the limits of the respective approaches taken. She concludes that Germany's measures should not serve as a role model in future crises.
ist Professorin für Öffentliches Recht, Ökonomische Analyse des Rechts und Öffentliches Wirtschaftsrecht an der Universität Mannheim.
| Erscheint lt. Verlag | 1.3.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Verfassungsrecht |
| Schlagworte | Demokratie • Gewaltenteilung • Kontrolle • Legitimation • Transparenz |
| ISBN-10 | 3-16-155213-X / 316155213X |
| ISBN-13 | 978-3-16-155213-7 / 9783161552137 |
| Zustand | Neuware |
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