Streitbeilegung in Unionsabkommen und Europäisches Unionsrecht
Unionsrechtliche Anforderungen an Streitbeilegungsmechanismen in EU-Investitionsschutzabkommen
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-157665-2 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-157665-2 (ISBN)
Die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit ist zunehmender Kritik in der Wissenschaft und der Öffentlichkeit ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund untersucht Sophie Barends die Vereinbarkeit von in EU-Investitionsschutzabkommen enthaltenen Streitbeilegungsmechanismen mit unionsverfassungsrechtlichen Anforderungen und macht Vorschläge für eine unionsrechtskonforme Ausgestaltung.
Das System der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit ist in der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zunehmender Kritik ausgesetzt. Trotz der polarisierend geführten Debatte fehlt es bislang an einer umfassenden Überprüfung der Streitbeilegungsmechanismen mit dem Unionsrecht. Sophie Barends geht der Frage nach, welchen unionsverfassungsrechtlichen Anforderungen die Regelungen über die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit in EU-Investitionsschutzabkommen unterliegen. Auf Basis der sog. Grundlagen der Union arbeitet sie die institutionellen, materiellen und verfahrensrechtlichen Anforderungen an Streitbeilegungsmechanismen in völkerrechtlichen Abkommen der Europäischen Union heraus. Anschließend überprüft sie anhand dieser Anforderungen die in den EU-Investitionsschutzabkommen enthaltenen Streitbeilegungsmechanismen und macht, sofern erforderlich, Vorschläge für eine unionsrechtskonforme Ausgestaltung. Investment arbitration is facing increasing criticism from both academia and the public. Sophie Barends examines the compatibility of dispute settlement mechanisms contained in EU investment agreements with EU law, and proposes, where necessary, modifications to the existing framework in order to ensure conformity with EU law.
Das System der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit ist in der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zunehmender Kritik ausgesetzt. Trotz der polarisierend geführten Debatte fehlt es bislang an einer umfassenden Überprüfung der Streitbeilegungsmechanismen mit dem Unionsrecht. Sophie Barends geht der Frage nach, welchen unionsverfassungsrechtlichen Anforderungen die Regelungen über die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit in EU-Investitionsschutzabkommen unterliegen. Auf Basis der sog. Grundlagen der Union arbeitet sie die institutionellen, materiellen und verfahrensrechtlichen Anforderungen an Streitbeilegungsmechanismen in völkerrechtlichen Abkommen der Europäischen Union heraus. Anschließend überprüft sie anhand dieser Anforderungen die in den EU-Investitionsschutzabkommen enthaltenen Streitbeilegungsmechanismen und macht, sofern erforderlich, Vorschläge für eine unionsrechtskonforme Ausgestaltung. Investment arbitration is facing increasing criticism from both academia and the public. Sophie Barends examines the compatibility of dispute settlement mechanisms contained in EU investment agreements with EU law, and proposes, where necessary, modifications to the existing framework in order to ensure conformity with EU law.
Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaften in Trier, Sevilla und St. Paul, Minnesota; Rechtsreferendariat im OLG Bezirk Düsseldorf, Stationen u.a. beim Bundeskartellamt in Bonn und der Deutschen Botschaft in Montevideo, Uruguay; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Völkerrecht an der Universität Bonn; seit Dezember 2017 Syndikusrechtsanwältin im Bereich Public and Regulatory Affairs bei der Deutschen Telekom AG.
| Erscheint lt. Verlag | 11.12.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | EU-Verfassungsrecht • Investitionsschiedsgerichtsbarkeit • Investor-Staat-Schiedsverfahren |
| ISBN-10 | 3-16-157665-9 / 3161576659 |
| ISBN-13 | 978-3-16-157665-2 / 9783161576652 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |