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Gewinnhaftung bei Verletzung von Treuepflichten - Konrad Rusch

Gewinnhaftung bei Verletzung von Treuepflichten

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum englischen und deutschen Recht

Konrad Rusch (Autor)

Online Resource
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158384-1 (ISBN)
CHF 145,55 inkl. MwSt
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Wer seine Pflicht zur Betreuung fremder Vermögensinteressen verletzt und zum eigenen Gewinn ausnutzt, soll diesen nicht behalten dürfen. Das englische Recht trägt diesem Gedanken Rechnung und zwingt den Treuepflichtigen zur Herausgabe des rechtswidrig erlangten Gewinns. Konrad Rusch untersucht, in welchem Maße es auch im deutschen Recht allgemeine Regeln über eine Gewinnhaftung bei Verletzung von Treuepflichten gibt.
Wer durch Verletzung eines fremdes Rechts einen Gewinn erzielt, soll diesen nicht behalten dürfen. Die Gewinnhaftung trägt diesem Gedanken Rechnung und zwingt den Rechtsverletzer zur Herausgabe des Gewinns an den Inhaber des verletzten Rechts. In England ist diese Rechtsfolge Gegenstand umfangreicher Rechtsprechung und wissenschaftlicher Diskussion. In einigen Fallgruppen ist die Gewinnhaftung fest etabliert, insbesondere in der Fallgruppe der Treuepflichtverhältnisse. Wer seine als Treuhänder, Beauftragter oder Geschäftsführer geschuldeten Treuepflichten verletzt, etwa durch die Annahme von Schmiergeldern oder unerlaubte Konkurrenzgeschäfte, muß die erzielten Gewinne abführen. In Deutschland ist die Gewinnhaftung dagegen nur vereinzelt geregelt und dogmatisch bisher wenig aufbereitet. Dies gilt in besonderem Maße für die Treuepflichtverhältnisse. Konrad Rusch entwickelt vor dem Hintergrund des englischen Rechts eine einheitliche Kategorie der Treuepflichtverhältnisse und arbeitet allgemeine Grundsätze der Gewinnhaftung bei Verletzung von Treuepflichten heraus. Gain-based damages for wrongdoing are widely discussed in English law. In German law, this issue is only dealt with in scattered provisions which lack a coherent doctrinal basis. This is most evident in the category of fiduciary relationships. In a comparative analysis, Konrad Rusch develops general rules on gain-based damages for breach of fiduciary duty in German law.

Geboren 1973; 1993-1998 Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg i.Br. und Pisa; 1998-99 Magister Juris (Oxford); 2000-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Historische Rechtsvergleichung an der Universität Regensburg; 2003 Promotion; seit 2002 Referendar in Berlin.

Erscheint lt. Verlag 31.8.2020
Reihe/Serie Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Verlagsort Tübingen
Sprache deutsch
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management
Schlagworte Englisches und deutsches Recht • Gewinnhaftung • Treuepflichten
ISBN-10 3-16-158384-1 / 3161583841
ISBN-13 978-3-16-158384-1 / 9783161583841
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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