Bürgschaften für nahestehende Personen
Schutzmechanismen in Deutschland, England und Schottland
2024
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163384-3 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163384-3 (ISBN)
Konstantin Zillner analysiert die Methoden des Bürgenschutzes in Deutschland, England und Schottland. Während in Deutschland Bürgschaften für angehörige Personen auf ihre Angemessenheit hin überprüft werden, bevorzugen die britischen Rechtsordnungen ein Informationsmodell. Abschließend unterbreitet der Autor einen Vorschlag für die Einführung von vorvertraglichen Informationspflichten in Deutschland.
Bürgschaften sind mit einem erheblichen Risiko für den Bürgen verbunden, insbesondere, wenn die Bürgschaft die Schuld einer nahestehenden Person besichern soll. Die Frage nach Art und Maß an Schutz für Bürgen beantworten Rechtsordnungen auf verschiedene Weise. Konstantin Zillner vergleicht die in Deutschland seit dem Bürgschaftsbeschluss des BVerfG herangezogene Inhaltskontrolle mit dem in England und Schottland präferierten Informationsmodell. Da sich der regulatorische Rahmen in Deutschland seit dem Bürgschaftsbeschluss erheblich verändert hat, unterbreitet der Autor unter Rückgriff auf das "good faith principle" einen Vorschlag zur Etablierung vorvertraglicher Informationspflichten im Rahmen der culpa in contrahendo. Legal systems deal with the question of the type of protection for guarantors in different ways. This study analyzes the methods with which guarantors are protected in Germany, England and Scotland. Whereas in Germany guarantee contracts have been examined for their fairness since a decision made by the Federal Constitutional Court, the courts in England and Scotland favor an information model. Since the regulatory framework in Germany has changed, the study proposes the establishment of pre-contractual information obligations, drawing on the good faith principle.
Bürgschaften sind mit einem erheblichen Risiko für den Bürgen verbunden, insbesondere, wenn die Bürgschaft die Schuld einer nahestehenden Person besichern soll. Die Frage nach Art und Maß an Schutz für Bürgen beantworten Rechtsordnungen auf verschiedene Weise. Konstantin Zillner vergleicht die in Deutschland seit dem Bürgschaftsbeschluss des BVerfG herangezogene Inhaltskontrolle mit dem in England und Schottland präferierten Informationsmodell. Da sich der regulatorische Rahmen in Deutschland seit dem Bürgschaftsbeschluss erheblich verändert hat, unterbreitet der Autor unter Rückgriff auf das "good faith principle" einen Vorschlag zur Etablierung vorvertraglicher Informationspflichten im Rahmen der culpa in contrahendo. Legal systems deal with the question of the type of protection for guarantors in different ways. This study analyzes the methods with which guarantors are protected in Germany, England and Scotland. Whereas in Germany guarantee contracts have been examined for their fairness since a decision made by the Federal Constitutional Court, the courts in England and Scotland favor an information model. Since the regulatory framework in Germany has changed, the study proposes the establishment of pre-contractual information obligations, drawing on the good faith principle.
Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg i. Br.; 2020 Erstes Staatsexamen; LL.M. (University of Edinburgh); Doktorand mit promotionsbegleitenden Tätigkeiten in Wirtschaftskanzleien; Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg.
| Erscheint lt. Verlag | 20.6.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht | |
| Schlagworte | Aufklärung • Entscheidungsfreiheit • Informationspflicht • Sittenwidrigkeit |
| ISBN-10 | 3-16-163384-9 / 3161633849 |
| ISBN-13 | 978-3-16-163384-3 / 9783161633843 |
| Zustand | Neuware |
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