Das Unterlassen im Staatshaftungsrecht
Zugleich ein Beitrag zum Umgang mit Ermessensfehlern im Staatshaftungsrecht
2024
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163859-6 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163859-6 (ISBN)
Staatliches Unterlassen begründet nur in bestimmten Fällen Entschädigungsansprüche gegen den Staat. Die Gründe hierfür erscheinen wenig nachvollziehbar und überholt. Dies nimmt Moritz Funke zum Anlass für eine systematische Untersuchung grundlegender staatshaftungsrechtlicher Fragen und entwickelt Lösungen im Sinne eines modernen Verständnisses des Staatshaftungsrechts.
Haftungsbegründendes Unterlassen stellt das Staatshaftungsrecht schon länger vor Probleme und erfährt dennoch überwiegend eine bloß oberflächliche Behandlung. Dies nimmt Moritz Funke zum Anlass für eine rechtsdogmatische Untersuchung, die sich nicht nur auf die haftungsrechtliche Gleichwertigkeit von Tun und Unterlassen beschränkt, sondern weitere grundlegende Folgefragen betrachtet. Dazu zählen neben der Begriffsbestimmung des Unterlassens und dessen Erfolgskausalität insbesondere bisher wenig beachtete Probleme im staatshaftungsrechtlichen Umgang mit behördlichen Ermessensspielräumen und -fehlern. Nach einer Analyse der unterlassungsspezifischen Probleme des Staatshaftungsrechts entwickelt Moritz Funke auf der Grundlage von verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Vorgaben sowie einer vergleichenden Betrachtung des Zivil- und Strafrechts anspruchsübergreifende Lösungsvorschläge, die einem modernen Verständnis des Staatshaftungsrechts entsprechen. An omission by the state can only partially justify a compensation claim made by a citizen against the state. The reasons for this appear incomprehensible and outdated. Moritz Funke takes this as an opportunity for a systematic examination of the fundamental questions and develops solutions that correspond to a modern understanding of state liability law.
Haftungsbegründendes Unterlassen stellt das Staatshaftungsrecht schon länger vor Probleme und erfährt dennoch überwiegend eine bloß oberflächliche Behandlung. Dies nimmt Moritz Funke zum Anlass für eine rechtsdogmatische Untersuchung, die sich nicht nur auf die haftungsrechtliche Gleichwertigkeit von Tun und Unterlassen beschränkt, sondern weitere grundlegende Folgefragen betrachtet. Dazu zählen neben der Begriffsbestimmung des Unterlassens und dessen Erfolgskausalität insbesondere bisher wenig beachtete Probleme im staatshaftungsrechtlichen Umgang mit behördlichen Ermessensspielräumen und -fehlern. Nach einer Analyse der unterlassungsspezifischen Probleme des Staatshaftungsrechts entwickelt Moritz Funke auf der Grundlage von verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Vorgaben sowie einer vergleichenden Betrachtung des Zivil- und Strafrechts anspruchsübergreifende Lösungsvorschläge, die einem modernen Verständnis des Staatshaftungsrechts entsprechen. An omission by the state can only partially justify a compensation claim made by a citizen against the state. The reasons for this appear incomprehensible and outdated. Moritz Funke takes this as an opportunity for a systematic examination of the fundamental questions and develops solutions that correspond to a modern understanding of state liability law.
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Münster; 2020 Erstes juristisches Staatsexamen; 2024 Promotion; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin; Rechtsreferendariat beim Kammergericht Berlin.
| Erscheint lt. Verlag | 11.10.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Verwaltungsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Verwaltungsverfahrensrecht |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Zivilverfahrensrecht | |
| Schlagworte | Ermessen • Kausalität • Rechtsstaatsprinzip • Sekundärrechtsschutz • Sonderopfer |
| ISBN-10 | 3-16-163859-X / 316163859X |
| ISBN-13 | 978-3-16-163859-6 / 9783161638596 |
| Zustand | Neuware |
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