Die fahrlässige Unkenntnis im Privatrecht
2025
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-164114-5 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-164114-5 (ISBN)
Kenntnis und fahrlässige Unkenntnis sind Grundbegriffe des deutschen Privatrechts, die bislang nicht umfassend untersucht wurden. Marvin Straub schließt diese Lücke und nimmt dabei zu zahlreichen Streitfragen Stellung; das Themenspektrum umfasst unter anderem den gutgläubigen Erwerb, die EBV-Haftung und den Missbrauch der Vertretungsmacht.
Kenntnis und fahrlässige Unkenntnis sind Grundbegriffe des deutschen Privatrechts. Trotz ihrer großen Relevanz wurde die dogmatische Bedeutung der einschlägigen Normen bislang nicht umfassend oder zusammenhängend untersucht. Marvin Straub schließt diese Lücke. Im dogmatisch-kritischen Teil der Untersuchung hinterfragt er etablierte und weniger etablierte Erklärungsansätze; das Themenspektrum umfasst unter anderem den gutgläubigen Erwerb, die Rechtsschein- und EBV-Haftung, den Missbrauch der Vertretungsmacht, aber auch kauf- und bereicherungsrechtliche Spezialfragen. Im allgemeinen Teil der Untersuchung nimmt der Autor eine eigene dogmatische Einordnung der Kenntnisnormen vor und bezieht Stellung zu der bislang weitgehend ungeklärten Frage, worin sich das in § 122 Abs. 2 BGB legaldefinierte Kennenmüssen von der grob fahrlässigen Unkenntnis unterscheidet. In German private law, there are numerous provisions that establish rules for cases where someone knows or should know a particular circumstance. This study examines the doctrinal significance of these statutory regulations and critically analyzes traditional explanatory models.
Kenntnis und fahrlässige Unkenntnis sind Grundbegriffe des deutschen Privatrechts. Trotz ihrer großen Relevanz wurde die dogmatische Bedeutung der einschlägigen Normen bislang nicht umfassend oder zusammenhängend untersucht. Marvin Straub schließt diese Lücke. Im dogmatisch-kritischen Teil der Untersuchung hinterfragt er etablierte und weniger etablierte Erklärungsansätze; das Themenspektrum umfasst unter anderem den gutgläubigen Erwerb, die Rechtsschein- und EBV-Haftung, den Missbrauch der Vertretungsmacht, aber auch kauf- und bereicherungsrechtliche Spezialfragen. Im allgemeinen Teil der Untersuchung nimmt der Autor eine eigene dogmatische Einordnung der Kenntnisnormen vor und bezieht Stellung zu der bislang weitgehend ungeklärten Frage, worin sich das in § 122 Abs. 2 BGB legaldefinierte Kennenmüssen von der grob fahrlässigen Unkenntnis unterscheidet. In German private law, there are numerous provisions that establish rules for cases where someone knows or should know a particular circumstance. This study examines the doctrinal significance of these statutory regulations and critically analyzes traditional explanatory models.
Geboren 1992; 2019 Erstes Staatsexamen; 2021 Zweites Staatsexamen; seit 2015 am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Handelsrecht sowie Rechtsphilosophie der Universität Augsburg tätig, seit 2021 als Akademischer Rat a. Z.; 2024 Promotion.
| Erscheint lt. Verlag | 15.4.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum Privatrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht |
| Schlagworte | Fahrlässigkeit • Gutgläubigkeit • Missbrauch der Vertretungsmacht • Rechtscheinlehre • Redlichkeit |
| ISBN-10 | 3-16-164114-0 / 3161641140 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164114-5 / 9783161641145 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich