Grundrechte und Gesetzgebung
2011
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151284-1 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151284-1 (ISBN)
Josef Aulehner analysiert das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft, welches sich in der objektiven Ordnung der Gemeinschaft durch die staatlichen Fundamentalprinzipien und die Verfassung ebenso widerspiegelt wie in den Grundrechten als subjektiver Ordnung der Gemeinschaft. Der Gemeinschaftsbezug des Einzelnen erweist sich auch für das Verhältnis von Grundrechten und Gesetzgebung als paradigmatisch.
Die Grundrechte sichern in einer kommunikativ konstituierten Welt den Zugang des Einzelnen zu Recht und Politik als Teilsystemen. Die Paradoxie der wechselseitigen Verweise zwischen Recht und Politik spiegelt sich dabei im Verhältnis zwischen Grundrechten und Gesetzgebung wider. Josef Aulehner definiert das bislang im Zentrum der Betrachtungen stehende eindimensionale und bipolare Verhältnis zwischen dem Staat und einem Grundrechtsträger als (zu) stark vereinfachten Ausnahmefall und verweist es an den Rand der Betrachtungen. Im Zentrum seiner Untersuchung steht stattdessen das mehrdimensionale und multipolare Verhältnis aller Beteiligten in einer bestimmten Situation mit deren jeweils tangierten Grundrechten und Verfassungspositionen. Für das Verhältnis von Grundrechten und Gesetzgebung erweist sich dabei die Offenhaltung der Zukunft als entscheidend. Josef Aulehner defines the one-dimensional and bipolar relationship between the state and a holder of fundamental rights, which up to now had been at the center of all the discussions, as an exceptional case which has been simplified too much and sees it as being only of marginal interest.
Die Grundrechte sichern in einer kommunikativ konstituierten Welt den Zugang des Einzelnen zu Recht und Politik als Teilsystemen. Die Paradoxie der wechselseitigen Verweise zwischen Recht und Politik spiegelt sich dabei im Verhältnis zwischen Grundrechten und Gesetzgebung wider. Josef Aulehner definiert das bislang im Zentrum der Betrachtungen stehende eindimensionale und bipolare Verhältnis zwischen dem Staat und einem Grundrechtsträger als (zu) stark vereinfachten Ausnahmefall und verweist es an den Rand der Betrachtungen. Im Zentrum seiner Untersuchung steht stattdessen das mehrdimensionale und multipolare Verhältnis aller Beteiligten in einer bestimmten Situation mit deren jeweils tangierten Grundrechten und Verfassungspositionen. Für das Verhältnis von Grundrechten und Gesetzgebung erweist sich dabei die Offenhaltung der Zukunft als entscheidend. Josef Aulehner defines the one-dimensional and bipolar relationship between the state and a holder of fundamental rights, which up to now had been at the center of all the discussions, as an exceptional case which has been simplified too much and sees it as being only of marginal interest.
Geboren 1962; Studium der Rechtswissenschaft in München; 1998 Promotion; 2005 Habilitation; Privatdozent an der LMU München, seit 2002 Referatsleiter im Dezernat I - Recht der LMU München.
| Erscheint lt. Verlag | 27.4.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Publicum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Verfassungsrecht | |
| Schlagworte | Gesetzgebung • Grundrechte • Jus |
| ISBN-10 | 3-16-151284-7 / 3161512847 |
| ISBN-13 | 978-3-16-151284-1 / 9783161512841 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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