Steuerung des Aktionärskreises durch Anteilsvinkulierung
Eine rechtsvergleichende Betrachtung des deutschen und französischen Rechts
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158833-4 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158833-4 (ISBN)
Die Aufnahme einer Zustimmungspflicht zur Aktienübertragung (Vinkulierungsklauseln bzw. clauses d'agrément) in die Satzung ermöglicht Aktiengesellschaften die Steuerung von Veränderungen des Aktionärskreises zum Schutz vor dem Eindringen unerwünschter Dritter bzw. ungewollten Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse. Julie Francastel untersucht rechtsvergleichend anwendbare Regeln und die Effektivität des Schutzes der Gesellschaft vor Umgehungsgestaltungen.
Unter Einschränkung des Grundsatzes der freien Übertragbarkeit der Mitgliedschaft eröffnen sowohl das deutsche als auch das französische Recht Aktiengesellschaften die Möglichkeit, Veränderungen ihres Aktionärskreises durch die Aufnahme satzungsmäßiger Zustimmungspflichten zur Aktienübertragung (Vinkulierungsklauseln bzw. clauses d'agrément) zu steuern, und auf diese Weise das Eindringen unerwünschter Dritter bzw. ungewollte Verschiebungen der Beteiligungsverhältnisse zu verhindern. Julie Francastel untersucht zunächst rechtsvergleichend die auf satzungsmäßige Vinkulierungen anwendbaren Regeln im Hinblick auf den zulässigen Anwendungsbereich sowie auf ihre Wirkungsweise. Im zweiten Teil der Arbeit beschäftigt sich die Autorin mit dem Schutz der Gesellschaft vor der Umgehung von Vinkulierungen im Zusammenhang mit Pfändung und Insolvenz, mittels Treuhandgestaltungen oder der Erteilung umfassender Stimmrechtsvollmachten. Stock corporations can control changes in the structure of shareholders through the statutory requirement of the company's approval for the transfer of shares. The author compares the rules applicable to such clauses and the effectivity of the protection of the company against avoidance strategies under German and French law.
Unter Einschränkung des Grundsatzes der freien Übertragbarkeit der Mitgliedschaft eröffnen sowohl das deutsche als auch das französische Recht Aktiengesellschaften die Möglichkeit, Veränderungen ihres Aktionärskreises durch die Aufnahme satzungsmäßiger Zustimmungspflichten zur Aktienübertragung (Vinkulierungsklauseln bzw. clauses d'agrément) zu steuern, und auf diese Weise das Eindringen unerwünschter Dritter bzw. ungewollte Verschiebungen der Beteiligungsverhältnisse zu verhindern. Julie Francastel untersucht zunächst rechtsvergleichend die auf satzungsmäßige Vinkulierungen anwendbaren Regeln im Hinblick auf den zulässigen Anwendungsbereich sowie auf ihre Wirkungsweise. Im zweiten Teil der Arbeit beschäftigt sich die Autorin mit dem Schutz der Gesellschaft vor der Umgehung von Vinkulierungen im Zusammenhang mit Pfändung und Insolvenz, mittels Treuhandgestaltungen oder der Erteilung umfassender Stimmrechtsvollmachten. Stock corporations can control changes in the structure of shareholders through the statutory requirement of the company's approval for the transfer of shares. The author compares the rules applicable to such clauses and the effectivity of the protection of the company against avoidance strategies under German and French law.
Geboren 1984; Deutsch-französischer Magisterstudiengang der Universitäten Köln und Paris I (Panthéon Sorbonne); Magister Juris (Oxford); Referendariat am Landgericht Wuppertal; 2012 zweites juristisches Staatsexamen; 2014: Promotion an der Universität Köln; seit 2014 Notarassessorin (Rheinische Notarkammer).
| Erscheint lt. Verlag | 16.6.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | Aktienrecht • Freie Übertragbarkeit • Gesellschaftsrecht • Satzung |
| ISBN-10 | 3-16-158833-9 / 3161588339 |
| ISBN-13 | 978-3-16-158833-4 / 9783161588334 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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