Die "dienende" Rundfunkfreiheit im Zeitalter der sozialen Vernetzung
Zum Erfordernis einer Neuordnung der Rundfunkverfassung am Beispiel der Sozialen Medien
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158234-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-158234-9 (ISBN)
Die Rundfunkrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wich von Anfang an von der klassischen Grundrechtsdogmatik ab, indem sie die Rundfunkfreiheit in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG als "dienendes" Grundrecht verstand. Christopher Davis zeigt, dass dieses Verständnis aufgegeben werden sollte, weil Rundfunk heute durch die sozialen Medien eine Tätigkeit für Jedermann geworden ist. Dies würde - ohne die gesamte Rundfunkrechtsordnung auf den Kopf zu stellen - dem Gesetzgeber einen erheblich weiteren Handlungsspielraum zur Bewältigung von Herausforderungen in der Medienregulierung geben.
Die Rundfunkrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wich von Anfang an von der klassischen Grundrechtsdogmatik ab, indem sie die Rundfunkfreiheit in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG als "dienendes" Grundrecht verstand. Christopher Davis zeigt, dass dieses Verständnis aufgegeben werden sollte, weil Rundfunk heute durch die sozialen Medien eine Tätigkeit für Jedermann geworden ist. Dies würde - ohne die gesamte Rundfunkrechtsordnung auf den Kopf zu stellen - dem Gesetzgeber einen erheblich weiteren Handlungsspielraum zur Bewältigung von Herausforderungen in der Medienregulierung geben. The broadcasting jurisdiction of the Federal Constitutional Court has always differed from classical legal doctrine because the freedom anchored in the second sentence of Germany's Grundgesetz Article 5 (1) is understood as a serving freedom. But with social media having made broadcasters of us all, Christopher Davis shows that it is time to discard this understanding. This would - without turning broadcasting legislation completely on its head - allow the legislator considerable leeway to overcome media regulation challenges.
Die Rundfunkrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wich von Anfang an von der klassischen Grundrechtsdogmatik ab, indem sie die Rundfunkfreiheit in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG als "dienendes" Grundrecht verstand. Christopher Davis zeigt, dass dieses Verständnis aufgegeben werden sollte, weil Rundfunk heute durch die sozialen Medien eine Tätigkeit für Jedermann geworden ist. Dies würde - ohne die gesamte Rundfunkrechtsordnung auf den Kopf zu stellen - dem Gesetzgeber einen erheblich weiteren Handlungsspielraum zur Bewältigung von Herausforderungen in der Medienregulierung geben. The broadcasting jurisdiction of the Federal Constitutional Court has always differed from classical legal doctrine because the freedom anchored in the second sentence of Germany's Grundgesetz Article 5 (1) is understood as a serving freedom. But with social media having made broadcasters of us all, Christopher Davis shows that it is time to discard this understanding. This would - without turning broadcasting legislation completely on its head - allow the legislator considerable leeway to overcome media regulation challenges.
Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft in München; 2012 Zweite Juristische Staatsprüfung; Referendariat am OLG München; derzeit Justiziar, MKT Krankentransport Schmitt/Obermeier oHG.
| Erscheint lt. Verlag | 22.10.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht |
| Schlagworte | Internet • Medienrecht • Rundfunkstaatsvertrag • Schutzpflichten • Verfassungsrecht |
| ISBN-10 | 3-16-158234-9 / 3161582349 |
| ISBN-13 | 978-3-16-158234-9 / 9783161582349 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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