Die Entwicklung des allgemeinen Freizügigkeitsrechts der Unionsbürger und seiner sozialen Begleitrechte
2011
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151189-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151189-9 (ISBN)
Das durch den Vertrag von Maastricht zurückhaltend konzipierte allgemeine Freizügigkeitsrecht wurde vom EuGH umfassend ausgelegt: Unionsbürger können Ansprüche auf Existenzsicherungsleistungen geltend machen; Sozialleistungen dürfen exportiert werden. Eine Aufenthaltsbeendigung aufgrund mangelnder finanzieller Leistungsfähigkeit ist kaum mehr möglich. Susanne Stewen analysiert und systematisiert diese Rechtsprechungsentwicklung.
Susanne Stewen untersucht das allgemeine Freizügigkeitsrecht, welches durch den Vertrag von Maastricht primärrechtlich kodifiziert wurde. Das insgesamt zurückhaltend ausgestaltete Freizügigkeitsrecht hat erst seit Ende der 1990er Jahre an Bedeutung gewonnen, als der EuGH darauf soziale Rechte nicht erwerbstätiger Unionsbürger gründete. Die Autorin unterzieht im zentralen dritten Kapitel des Buches die diesbezügliche Entwicklung einer rechtsdogmatischen Analyse und systematisiert die teilweise selbstreferenzielle Rechtsprechung. Während sie sich im ersten Kapitel mit dem Unionsbürgerstatus als Basis des Freizügigkeitsrechts auseinandersetzt, befasst sie sich im zweiten Kapitel mit dem freiheitsrechtlichen Gehalt des Freizügigkeitsrechts und seiner Grenzen, vor allem der Aufenthaltsbeendigung aufgrund von finanzieller Hilfsbedürftigkeit. Although the general right of free movement as formulated in the Maastricht Treaty was non-committal, the European Court of Justice has given it a broad interpretation. Citizens of the European Union are entitled to benefits for maintaining a minimum standard of subsistence and social security benefits may be exported. It is almost impossible to terminate the residence status of foreign nationals on the basis of insufficient finances. Susanne Stewen analyzes and systematizes this development in judicial decisions.
Susanne Stewen untersucht das allgemeine Freizügigkeitsrecht, welches durch den Vertrag von Maastricht primärrechtlich kodifiziert wurde. Das insgesamt zurückhaltend ausgestaltete Freizügigkeitsrecht hat erst seit Ende der 1990er Jahre an Bedeutung gewonnen, als der EuGH darauf soziale Rechte nicht erwerbstätiger Unionsbürger gründete. Die Autorin unterzieht im zentralen dritten Kapitel des Buches die diesbezügliche Entwicklung einer rechtsdogmatischen Analyse und systematisiert die teilweise selbstreferenzielle Rechtsprechung. Während sie sich im ersten Kapitel mit dem Unionsbürgerstatus als Basis des Freizügigkeitsrechts auseinandersetzt, befasst sie sich im zweiten Kapitel mit dem freiheitsrechtlichen Gehalt des Freizügigkeitsrechts und seiner Grenzen, vor allem der Aufenthaltsbeendigung aufgrund von finanzieller Hilfsbedürftigkeit. Although the general right of free movement as formulated in the Maastricht Treaty was non-committal, the European Court of Justice has given it a broad interpretation. Citizens of the European Union are entitled to benefits for maintaining a minimum standard of subsistence and social security benefits may be exported. It is almost impossible to terminate the residence status of foreign nationals on the basis of insufficient finances. Susanne Stewen analyzes and systematizes this development in judicial decisions.
Geboren 1976; Studium der Rechtswissenschaft in Bayreuth und Paris; 2010 Promotion; Referentin im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (Glücksspielaufsicht).
| Erscheint lt. Verlag | 9.6.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | Entwicklung • Freizügigkeitsrecht • Maastricht |
| ISBN-10 | 3-16-151189-1 / 3161511891 |
| ISBN-13 | 978-3-16-151189-9 / 9783161511899 |
| Zustand | Neuware |
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