Renaissance der Verfassungsvergleichung?
Mit Kommentaren von Armel Le Divellec und James Fowkes
2023
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-162074-4 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-162074-4 (ISBN)
Erlebt die Verfassungsvergleichung derzeit eine Renaissance? Nein! Gegenwärtig entsteht eine ganz neue Art der Verfassungsvergleichung - dekolonial und kritisch -, die wenig mit dem zu tun hat, wie früher Rechtsvergleichung betrieben wurde.
Erlebt die Verfassungsvergleichung derzeit eine Renaissance? Laut Susanne Baer entsteht gegenwärtig eine ganz neue Art der Verfassungsvergleichung - dekolonial und kritisch -, die wenig mit dem zu tun hat, wie früher Rechtsvergleichung betrieben wurde. Die Autorin fragt nach den Gründen, warum eine anspruchsvolle, nämlich vorurteilsfreie, kontextualisierte und integrierte Verfassungsvergleichung im deutschsprachigen Öffentlichen Recht nach wie vor unterentwickelt ist. Armel Le Divellec verweist auf die lange Tradition der Verfassungsvergleichung in Frankreich, die sich, anders als in Deutschland, auch in den französischen Lehrplänen niederschlägt. Abschließend entwickelt James Fowkes einen Vorschlag, wie eine anspruchsvolle Art der globalen Verfassungsvergleichung trotz aller scheinbaren Hürden gelingen kann. Is comparative constitutional law currently experiencing a renaissance? Definitely not! A completely new kind of comparative constitutional law, decolonial and critical, is presently coming into being, and it has little to do with how comparative constitutional law used to be practiced.
Erlebt die Verfassungsvergleichung derzeit eine Renaissance? Laut Susanne Baer entsteht gegenwärtig eine ganz neue Art der Verfassungsvergleichung - dekolonial und kritisch -, die wenig mit dem zu tun hat, wie früher Rechtsvergleichung betrieben wurde. Die Autorin fragt nach den Gründen, warum eine anspruchsvolle, nämlich vorurteilsfreie, kontextualisierte und integrierte Verfassungsvergleichung im deutschsprachigen Öffentlichen Recht nach wie vor unterentwickelt ist. Armel Le Divellec verweist auf die lange Tradition der Verfassungsvergleichung in Frankreich, die sich, anders als in Deutschland, auch in den französischen Lehrplänen niederschlägt. Abschließend entwickelt James Fowkes einen Vorschlag, wie eine anspruchsvolle Art der globalen Verfassungsvergleichung trotz aller scheinbaren Hürden gelingen kann. Is comparative constitutional law currently experiencing a renaissance? Definitely not! A completely new kind of comparative constitutional law, decolonial and critical, is presently coming into being, and it has little to do with how comparative constitutional law used to be practiced.
Geboren 1964; 2011-23 Richterin des Bundesverfassungsgerichts; Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.
ist Professor für Ausländisches und Internationales Recht an der Universität Münster.
| Erscheint lt. Verlag | 30.9.2023 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Fundamenta Juris Publici |
| Mitarbeit |
Kommentare: Armel Le Divellec, James Fowkes |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht |
| Schlagworte | Frankreich • (globale) Rechtsvergleichung • Öffentliches Recht |
| ISBN-10 | 3-16-162074-7 / 3161620747 |
| ISBN-13 | 978-3-16-162074-4 / 9783161620744 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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