Die Haftung für Kartellverstöße durch Preisalgorithmen
Verantwortlichkeit und bußgeldrechtliche Folgen für Verstöße gegen das Kartellverbot
2022
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-161356-2 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-161356-2 (ISBN)
In einem digitalisierten Wirtschaftsumfeld nutzen Unternehmen zunehmend Algorithmen, um die Preise für ihre Produkte festzulegen. Alexander Andreas analysiert, in welchen Konstellationen durch dieses Verhalten das Kartellverbot verletzt wird und welche Akteure die rechtliche Verantwortung tragen.
Die Preissetzung in Unternehmen wird in einer digitalisierten Welt nicht mehr allein von Menschen, sondern auch von Algorithmen bestimmt. Im Hinblick auf das Kartellrecht stellt sich daher die Frage, ob durch die Verwendung von sogenannten Preisalgorithmen das Kartellverbot im engeren Sinne nach Art. 101 AEUV beziehungsweise § 1 GWB verletzt werden kann. Insbesondere ist unklar, inwieweit eine menschliche Willensübereinstimmung erforderlich ist. Alexander Andreas analysiert verschiedene Konstellationen, in denen ein Verstoß gegen das Kartellverbot unter Beteiligung von Preisalgorithmen in Betracht kommt. Ferner untersucht er das Haftungskonzept des Kartellrechts im Allgemeinen und beschäftigt sich mit verschiedenen Haftungsansätzen für künstliche Intelligenz. Daraus entwickelt er anhand verschiedener Haftungsadressaten eine Darstellung der kartellrechtlichen und bußgeldrechtlichen Verantwortlichkeit. In a digital economic environment, companies are increasingly using algorithms to determine the prices for their products. Alexander Andreas analyzes the conditions under which the ban on cartels is violated by this behavior and which actors bear the legal responsibility for this.
Die Preissetzung in Unternehmen wird in einer digitalisierten Welt nicht mehr allein von Menschen, sondern auch von Algorithmen bestimmt. Im Hinblick auf das Kartellrecht stellt sich daher die Frage, ob durch die Verwendung von sogenannten Preisalgorithmen das Kartellverbot im engeren Sinne nach Art. 101 AEUV beziehungsweise § 1 GWB verletzt werden kann. Insbesondere ist unklar, inwieweit eine menschliche Willensübereinstimmung erforderlich ist. Alexander Andreas analysiert verschiedene Konstellationen, in denen ein Verstoß gegen das Kartellverbot unter Beteiligung von Preisalgorithmen in Betracht kommt. Ferner untersucht er das Haftungskonzept des Kartellrechts im Allgemeinen und beschäftigt sich mit verschiedenen Haftungsansätzen für künstliche Intelligenz. Daraus entwickelt er anhand verschiedener Haftungsadressaten eine Darstellung der kartellrechtlichen und bußgeldrechtlichen Verantwortlichkeit. In a digital economic environment, companies are increasingly using algorithms to determine the prices for their products. Alexander Andreas analyzes the conditions under which the ban on cartels is violated by this behavior and which actors bear the legal responsibility for this.
Geboren 1993; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster; 2018 Erste Juristische Staatsprüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer US-amerikanischen Wirtschaftskanzlei am Standort Düsseldorf; 2021 Promotion; Referendar am Landgericht Heidelberg.
| Erscheint lt. Verlag | 10.3.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Kartellrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Steuern / Steuerrecht |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Bank- und Kapitalmarktrecht | |
| Schlagworte | Algorithmen • Digitales Kartell • Kartellrecht • Kollusion • Künstliche Intelligenz |
| ISBN-10 | 3-16-161356-2 / 3161613562 |
| ISBN-13 | 978-3-16-161356-2 / 9783161613562 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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