Governance im europäischen Forschungsförderverbund
Eine rechtswissenschaftliche Analyse der Forschungspolitik und Forschungsförderung im Mehrebenensystem
2011
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151191-2 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151191-2 (ISBN)
In der Europäischen Union hat sich ein ebenenübergreifender Forschungsförderverbund herausgebildet. Arne Pilniok untersucht dessen Governance-Strukturen und analysiert die Herausforderungen für die rechtsstaatliche Ausgestaltung und die demokratische Legitimation, die durch die Einbettung der Forschungsförderung in den supranationalen Kontext entstehen.
Der europäische Verwaltungsverbund hat sich in der Rechtswissenschaft als Paradigma etabliert. Arne Pilniok zieht in dieser Perspektive erstmals die Forschungsförderung als Referenzgebiet heran. Er untersucht die Formen der horizontalen und vertikalen Interaktionen innerhalb der Union und zwischen den Mitgliedstaaten in der (öffentlichen) Forschungsförderung. Die Eigenarten des Sachbereichs Forschung, die Kompetenzverteilung zwischen den Ebenen, die administrativen Restriktionen und Wissensprobleme sowie das allgemeine europäische Verwaltungsrecht führen dabei zur Ausprägung einer sachbereichsadäquaten Verbundstruktur: dem europäischen Forschungsförderverbund. Dessen Governance-Strukturen analysiert der Autor eingehend und erörtert anschließend die Probleme, die diese ebenenübergreifenden Regelungsstrukturen im Hinblick auf die demokratische Legitimation und die rechtsstaatlichen Grundprinzipien aufwerfen. A multi-level network for research funding has developed in the European Union. Arne Pilniok examines its governance structures and analyzes the challenges for the constitutional form and the democratic legitimation which arise out of the embedding of research funding in the supranational context.
Der europäische Verwaltungsverbund hat sich in der Rechtswissenschaft als Paradigma etabliert. Arne Pilniok zieht in dieser Perspektive erstmals die Forschungsförderung als Referenzgebiet heran. Er untersucht die Formen der horizontalen und vertikalen Interaktionen innerhalb der Union und zwischen den Mitgliedstaaten in der (öffentlichen) Forschungsförderung. Die Eigenarten des Sachbereichs Forschung, die Kompetenzverteilung zwischen den Ebenen, die administrativen Restriktionen und Wissensprobleme sowie das allgemeine europäische Verwaltungsrecht führen dabei zur Ausprägung einer sachbereichsadäquaten Verbundstruktur: dem europäischen Forschungsförderverbund. Dessen Governance-Strukturen analysiert der Autor eingehend und erörtert anschließend die Probleme, die diese ebenenübergreifenden Regelungsstrukturen im Hinblick auf die demokratische Legitimation und die rechtsstaatlichen Grundprinzipien aufwerfen. A multi-level network for research funding has developed in the European Union. Arne Pilniok examines its governance structures and analyzes the challenges for the constitutional form and the democratic legitimation which arise out of the embedding of research funding in the supranational context.
ist Professor für Deutsches und Europäisches Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Universität Bielefeld.
| Erscheint lt. Verlag | 16.6.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Europäischen • Forschungsförderverbund • Governance |
| ISBN-10 | 3-16-151191-3 / 3161511913 |
| ISBN-13 | 978-3-16-151191-2 / 9783161511912 |
| Zustand | Neuware |
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