Imitationsmarketing
Die irreführende Produktvermarktung nach Art. 6 Abs. 2 lit.a UGP-RL, § 5 Abs. 2 UWG
2024
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163069-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163069-9 (ISBN)
Daniela Schork beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte, dem Anwendungsbereich und den Voraussetzungen des Tatbestands der irreführenden Produktvermarktung nach § 5 Abs. 2 UWG. Sie analysiert sowohl das Konkurrenzverhältnis zu anderen UWG-Tatbeständen als auch zum Kennzeichenrecht und prüft seine Auswirkungen auf die Kennzeichenrechtsausübung.
Die Verbraucherentscheidung erfüllt als unverzichtbarer Faktor eines funktionierenden Wettbewerbs eine Steuerungsfunktion. Das absatzpolitische Konzept des Imitationsmarketings ruft Verwechslungsgefahr mit einem Produkt oder Kennzeichen eines Mitbewerbers hervor und beeinträchtigt diese Funktion. Zum Schutz vor solchen Verhaltensweisen hat der Gesetzgeber bei der Neuordnung des Lauterkeitsrechts durch die Richtlinie 2005/29/EG den neuartigen Tatbestand der irreführenden Produktvermarktung nach Art. 6 Abs. 2 lit. a UGP-RL, § 5 Abs. 2 UWG geschaffen. Ausgehend vom wirtschaftlichen Hintergrund des Imitationsmarketings untersucht Daniela Schork die Entstehungsgeschichte, den Anwendungsbereich und die Tatbestandsvoraussetzungen des § 5 Abs. 2 UWG. Sie analysiert sowohl das Konkurrenzverhältnis zu anderen UWG-Tatbeständen, insbesondere zu § 4 Nr. 9 UWG, als auch zum Kennzeichenrecht und prüft seine Auswirkungen auf die Kennzeichenrechtsausübung. Daniela Schork deals with the history, application and the prerequisites of misleading product marketing in accordance with Section 5 Paragraph 2 of the Act Against Unfair Competition. She analyzes its relationship to other criteria in the Act Against Unfair Competition as well as in trademark law and studies its impact on the practice of trademark rights.
Die Verbraucherentscheidung erfüllt als unverzichtbarer Faktor eines funktionierenden Wettbewerbs eine Steuerungsfunktion. Das absatzpolitische Konzept des Imitationsmarketings ruft Verwechslungsgefahr mit einem Produkt oder Kennzeichen eines Mitbewerbers hervor und beeinträchtigt diese Funktion. Zum Schutz vor solchen Verhaltensweisen hat der Gesetzgeber bei der Neuordnung des Lauterkeitsrechts durch die Richtlinie 2005/29/EG den neuartigen Tatbestand der irreführenden Produktvermarktung nach Art. 6 Abs. 2 lit. a UGP-RL, § 5 Abs. 2 UWG geschaffen. Ausgehend vom wirtschaftlichen Hintergrund des Imitationsmarketings untersucht Daniela Schork die Entstehungsgeschichte, den Anwendungsbereich und die Tatbestandsvoraussetzungen des § 5 Abs. 2 UWG. Sie analysiert sowohl das Konkurrenzverhältnis zu anderen UWG-Tatbeständen, insbesondere zu § 4 Nr. 9 UWG, als auch zum Kennzeichenrecht und prüft seine Auswirkungen auf die Kennzeichenrechtsausübung. Daniela Schork deals with the history, application and the prerequisites of misleading product marketing in accordance with Section 5 Paragraph 2 of the Act Against Unfair Competition. She analyzes its relationship to other criteria in the Act Against Unfair Competition as well as in trademark law and studies its impact on the practice of trademark rights.
Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Ferrara und Dublin; Rechtsreferendariat am LG Heilbronn; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz; 2011 Promotion.
| Erscheint lt. Verlag | 23.1.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht | |
| Schlagworte | Irreführung • Lauterkeit • Verbraucherschutz • Verwechslungsgefahr |
| ISBN-10 | 3-16-163069-6 / 3161630696 |
| ISBN-13 | 978-3-16-163069-9 / 9783161630699 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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