Rechtliche Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung von Europol
Perspektiven im EU-Vertrag und in der Verfassung von Europa
2022
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-160514-7 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-160514-7 (ISBN)
Das Europäische Polizeiamt Europol ist in einen dynamischen Prozess der Weiterentwicklung der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit eingebettet. Gregor Srock analysiert die Perspektiven für die Weiterentwicklung Europols anhand der derzeitigen Vorschrift von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag und der möglicherweise kommenden europäischen Verfassung.
Das Europäische Polizeiamt Europol ist in einen dynamischen Prozess der Weiterentwicklung der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit eingebettet. Gregor Srock analysiert die Perspektiven für die Weiterentwicklung Europols anhand der unterschiedlichen Vorschriften von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag und der europäischen Verfassung. Seine Untersuchung zeigt das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit eines gemeinschaftlichen Vorgehens einerseits und einer zögerlichen Haltung der Mitgliedstaaten bei der Übertragung von Befugnissen sowie der Notwendigkeit eines hinreichend stabilen rechtlichen Rahmens andererseits auf. Der Autor greift zunächst den Kontext internationaler polizeilicher Zusammenarbeit auf und stellt dann die bisherige Entwicklung Europols dar. Hauptpunkt des Buches ist die Auslegung von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag. Diese bisher wenig diskutierte Vorschrift besticht nach Auffassung des Verfassers trotz zahlreicher retardierender Elemente durch perspektivische Gedanken und ist zukunftsoffen formuliert. Gregor Srock setzt sich mit den bisher erfolgten Implementierungsmaßnahmen auseinander und würdigt sie vor dem Hintergrund der Vorgaben von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag. Abschließend finden sich Ausführungen zur Position Europols im Europäischen Verfassungsvertrag. Die Verfassung nimmt nach Auffassung des Autors den an sich notwendigen Schritt zur Weiterentwicklung Europols nicht vor. Allerdings ist der im Rahmen der Verfassung verbesserte Rechtschutz herauszuheben. Europol is embedded in a dynamic development procedure of international police cooperation. Gregor Srock analyzes the perspectives for Europol's development by looking at the varying regulations of Article 30 Paragraph 2 of the EU Treaty and the European constitution. He shows the difficulties involved in the necessity of a common course of action on the one hand and the hesitation demonstrated by the Member States in delegating powers as well as the necessity of a sufficiently stable legal framework on the other hand. He concludes by giving an explanation of Europol's position in the European Constitutional Treaty. The author shows that the constitution does not include those steps which would be necessary for the development of Europol.
Das Europäische Polizeiamt Europol ist in einen dynamischen Prozess der Weiterentwicklung der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit eingebettet. Gregor Srock analysiert die Perspektiven für die Weiterentwicklung Europols anhand der unterschiedlichen Vorschriften von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag und der europäischen Verfassung. Seine Untersuchung zeigt das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit eines gemeinschaftlichen Vorgehens einerseits und einer zögerlichen Haltung der Mitgliedstaaten bei der Übertragung von Befugnissen sowie der Notwendigkeit eines hinreichend stabilen rechtlichen Rahmens andererseits auf. Der Autor greift zunächst den Kontext internationaler polizeilicher Zusammenarbeit auf und stellt dann die bisherige Entwicklung Europols dar. Hauptpunkt des Buches ist die Auslegung von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag. Diese bisher wenig diskutierte Vorschrift besticht nach Auffassung des Verfassers trotz zahlreicher retardierender Elemente durch perspektivische Gedanken und ist zukunftsoffen formuliert. Gregor Srock setzt sich mit den bisher erfolgten Implementierungsmaßnahmen auseinander und würdigt sie vor dem Hintergrund der Vorgaben von Art. 30 Abs. 2 EU-Vertrag. Abschließend finden sich Ausführungen zur Position Europols im Europäischen Verfassungsvertrag. Die Verfassung nimmt nach Auffassung des Autors den an sich notwendigen Schritt zur Weiterentwicklung Europols nicht vor. Allerdings ist der im Rahmen der Verfassung verbesserte Rechtschutz herauszuheben. Europol is embedded in a dynamic development procedure of international police cooperation. Gregor Srock analyzes the perspectives for Europol's development by looking at the varying regulations of Article 30 Paragraph 2 of the EU Treaty and the European constitution. He shows the difficulties involved in the necessity of a common course of action on the one hand and the hesitation demonstrated by the Member States in delegating powers as well as the necessity of a sufficiently stable legal framework on the other hand. He concludes by giving an explanation of Europol's position in the European Constitutional Treaty. The author shows that the constitution does not include those steps which would be necessary for the development of Europol.
Geboren 1975; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Gießen und der University of Warwick; Rechtsreferendar am Landgericht Gießen; 2006 Promotion; ab August 2006 Richter auf Probe im Land Hessen.
| Erscheint lt. Verlag | 26.8.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Europarecht • EU-Vertrag • Polizeirecht |
| ISBN-10 | 3-16-160514-4 / 3161605144 |
| ISBN-13 | 978-3-16-160514-7 / 9783161605147 |
| Zustand | Neuware |
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