Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen in Schiedsverfahren
Seiten
2025
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-164256-2 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-164256-2 (ISBN)
Sind Geschäftsgeheimnisse im Verfahren vor einem staatlichen Zivilgericht oder einem Schiedsgericht besser geschützt? Marko Borislav Andjic untersucht den Schutz von Geschäftsgeheimnissen anhand von Nichtöffentlichkeit, Vertraulichkeit und darüberhinausgehenden Geheimhaltungsmaßnahmen für beide Verfahrensarten.
Wie unterscheidet sich der Schutz von Geschäftsgeheimnissen im Zivilprozess von der Gewährleistung im Schiedsverfahren? Marko Borislav Andjic arbeitet die im staatlichen Verfahren bestehenden Schutzmechanismen und -lücken heraus: Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit sind dort mittlerweile weitgehend gewährleistet, jedoch kein darüberhinausgehender Geheimnisschutz, etwa aufgrund eines In-camera-Verfahrens. Die Schiedsgerichtsbarkeit ist beim Geheimnisschutz nicht per se überlegen, es bestehen allerdings Gestaltungsspielräume, die im staatlichen Verfahren fehlen. Deshalb können die Parteien - wenn sie diese Spielräume zweckmäßig nutzen - im Schiedsverfahren besseren Geheimnisschutz erreichen. Vor allem, da sie prozessuale Geheimhaltungsmechanismen zugunsten von Geschäftsgeheimnissen vereinbaren können, ohne dass diese zwingend gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs verstoßen.
Wie unterscheidet sich der Schutz von Geschäftsgeheimnissen im Zivilprozess von der Gewährleistung im Schiedsverfahren? Marko Borislav Andjic arbeitet die im staatlichen Verfahren bestehenden Schutzmechanismen und -lücken heraus: Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit sind dort mittlerweile weitgehend gewährleistet, jedoch kein darüberhinausgehender Geheimnisschutz, etwa aufgrund eines In-camera-Verfahrens. Die Schiedsgerichtsbarkeit ist beim Geheimnisschutz nicht per se überlegen, es bestehen allerdings Gestaltungsspielräume, die im staatlichen Verfahren fehlen. Deshalb können die Parteien - wenn sie diese Spielräume zweckmäßig nutzen - im Schiedsverfahren besseren Geheimnisschutz erreichen. Vor allem, da sie prozessuale Geheimhaltungsmechanismen zugunsten von Geschäftsgeheimnissen vereinbaren können, ohne dass diese zwingend gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs verstoßen.
Geboren 1991; Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück; Rechtsreferendariat im Bezirk des OLG Oldenburg; 2024 Promotion (Osnabrück); Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums sowie deutsches und europäisches Zivilprozessrecht am European Legal Studies Institute der Universität Osnabrück.
| Erscheinungsdatum | 28.08.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 125 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Zivilverfahrensrecht |
| Schlagworte | Geheimhaltung • Geheimnisschutz • Schiedsverfahrensrecht • Zivilprozessrecht • Zivilverfahrensrecht |
| ISBN-10 | 3-16-164256-2 / 3161642562 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164256-2 / 9783161642562 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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