Haftung für Greenwashing auf dem Finanzmarkt
Zivilrechtliche Durchsetzung nachhaltigkeitsbezogener Informationspflichten von Kapitalverwaltungsgesellschaften
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Die EU setzt zur Bewältigung der Klimakrise maßgeblich auf einen nachhaltigen Kapitalmarkt. Durch verschiedene Informationspflichten sollen Anleger dazu bewegt werden, ihr Geld nachhaltig zu investieren. Jonas Gnauert untersucht, ob wirksame Sanktionen im deutschen Anlegerschutzrecht ein Greenwashing durch falsche Nachhaltigkeitsangaben verhindern können.
Die Europäische Union setzt zur Bewältigung der Klimakrise maßgeblich auf einen "nachhaltigen Kapitalmarkt". Mit verschiedenen Regelungsakten ist sie bemüht, das nachhaltigste Finanzsystem der Welt zu schaffen und Anleger dazu zu bewegen, die Umwelt und soziale Erwägungen in ihre Anlageentscheidungen einzubeziehen. Damit dieses Ziel realisiert werden kann, müssen die eingeführten Nachhaltigkeitsinformationspflichten eingehalten werden. Wirksame Sanktionen sind nötig, die dafür sorgen, dass kein Greenwashing durch die Finanzmarktteilnehmer betrieben wird. Jonas Gnauert untersucht am Beispiel der Offenlegungsverordnung, wie die nachhaltigkeitsbezogenen Informationspflichten in Deutschland durchgesetzt werden und ob das deutsche Anlegerschutzrecht zur Verhinderung von Greenwashing ausreicht. Insbesondere dem Lauterkeitsrecht kann für die Durchsetzung eine zentrale Bedeutung zukommen.
Die Europäische Union setzt zur Bewältigung der Klimakrise maßgeblich auf einen "nachhaltigen Kapitalmarkt". Mit verschiedenen Regelungsakten ist sie bemüht, das nachhaltigste Finanzsystem der Welt zu schaffen und Anleger dazu zu bewegen, die Umwelt und soziale Erwägungen in ihre Anlageentscheidungen einzubeziehen. Damit dieses Ziel realisiert werden kann, müssen die eingeführten Nachhaltigkeitsinformationspflichten eingehalten werden. Wirksame Sanktionen sind nötig, die dafür sorgen, dass kein Greenwashing durch die Finanzmarktteilnehmer betrieben wird. Jonas Gnauert untersucht am Beispiel der Offenlegungsverordnung, wie die nachhaltigkeitsbezogenen Informationspflichten in Deutschland durchgesetzt werden und ob das deutsche Anlegerschutzrecht zur Verhinderung von Greenwashing ausreicht. Insbesondere dem Lauterkeitsrecht kann für die Durchsetzung eine zentrale Bedeutung zukommen.
Geboren 1994; Studium der Rechtswissenschaften in München und Istanbul; 2019 Erstes Juristisches Staatsexamen; Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Brandenburg; 2021 Zweites Juristisches Staatsexamen; 2024 Promotion (Würzburg); Rechtsanwalt in Berlin.
| Erscheinungsdatum | 27.08.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 737 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | Anlegerschutz • Informationshaftung • Nachhaltigkeitsinformationen • Private Enforcement • Sustainable Finance |
| ISBN-10 | 3-16-164749-1 / 3161647491 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164749-9 / 9783161647499 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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