Die Verfassungspräambel als Spiegel des Verfassungsverständnisses
Bedeutung und Funktionen von Verfassungspräambeln unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland und China
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Verfassungspräambeln verraten einiges über das Selbstverständnis eines Staates: Sie spiegeln politische Selbstbilder, offenbaren Ziele und Hintergründe der Verfassungsgebung und zeigen Unterschiede zwischen politischen Regimen auf. Kathrin Tremml zeigt am Beispiel der Präambeln, wie nah Recht, Politik und Ideologie beieinanderliegen können.
Was verraten Verfassungspräambeln über das Selbstverständnis eines Staates? Als eine der wenigen Stellen, an denen sich Verfassungstexte deutlich voneinander unterscheiden, spiegelt die Präambel nicht nur den Geltungsanspruch und die Zielsetzungen einer Verfassung, sondern auch die kulturellen und politischen Kontexte ihrer Entstehung. An der Schnittstelle von Recht, Politik und Kultur offenbart sie grundlegende Unterschiede zwischen politischen Regimen - was sie zugleich anfällig für ideologische Vereinnahmung macht. Kathrin Tremml kombiniert dogmatisch-normative Ansätze mit quantitativen, theoretischen und rechtsvergleichenden Zugängen. Im Zentrum steht die Frage, wie politische Verfassungstheorien - insbesondere in Deutschland und China - den wissenschaftlichen Diskurs über Präambeln prägen und welche Konsequenzen dies für das Verständnis von Verfassungsrecht insgesamt hat.
Was verraten Verfassungspräambeln über das Selbstverständnis eines Staates? Als eine der wenigen Stellen, an denen sich Verfassungstexte deutlich voneinander unterscheiden, spiegelt die Präambel nicht nur den Geltungsanspruch und die Zielsetzungen einer Verfassung, sondern auch die kulturellen und politischen Kontexte ihrer Entstehung. An der Schnittstelle von Recht, Politik und Kultur offenbart sie grundlegende Unterschiede zwischen politischen Regimen - was sie zugleich anfällig für ideologische Vereinnahmung macht. Kathrin Tremml kombiniert dogmatisch-normative Ansätze mit quantitativen, theoretischen und rechtsvergleichenden Zugängen. Im Zentrum steht die Frage, wie politische Verfassungstheorien - insbesondere in Deutschland und China - den wissenschaftlichen Diskurs über Präambeln prägen und welche Konsequenzen dies für das Verständnis von Verfassungsrecht insgesamt hat.
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaften und der Sinologie in München und Oxford; 2020 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Völkerrecht und Öffentliches Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2024 Promotion; Rechtsreferendariat am OLG München.
| Erscheinungsdatum | 30.07.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Grundlagen der Rechtswissenschaft |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 564 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht |
| Schlagworte | Grundgesetz • (politische) Ideologie • Rechtsvergleich • Verfassungsgebung • Verfassungsprinzipien • Verfassungsrealismus • Vergleichendes Verfassungsrecht • Volksrepublik China |
| ISBN-10 | 3-16-164790-4 / 3161647904 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164790-1 / 9783161647901 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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