Künstlervertragsmodelle in der Musikwirtschaft
Rechtliche Grenzen der künstlerbezogenen Nebenrechteverwertung im Erlös-, Vermittlungs-, Options- und Leistungsmodell
Seiten
2026
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-164238-8 (ISBN)
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Wie werden Künstlerverträge der Musikwirtschaft gestaltet, die eine weitreichende künstlerbezogene Nebenrechteverwertung regeln? Welchen rechtlichen Grenzen im allgemeinen Zivilrecht sowie im Urhebervertragsrecht unterliegen sie? Diana Spikowius erfasst entsprechende Regelungen in umfassenden Künstlervertragsmodellen und erarbeitet rechtliche Grenzen im allgemeinen Zivil- und Urheberrecht.
Während Künstlerverträge der Musikwirtschaft ursprünglich die Musikproduktion und -verwertung fokussierten, gingen Musikunternehmen dazu über, auch Regelungen zur Rundumvermarktung eines Künstlers in die Verträge aufzunehmen. Dazu zählen Regelungen zum Merchandising, zum Veranstaltungsgeschäft, zur Musikverlagstätigkeit, zum Künstlermanagement und zur Persönlichkeitsvermarktung. Diana Spikowius führt hierfür den Begriff der sog. künstlerbezogenen Nebenrechteverwertung ein. Sie erfasst rechtstatsächlich, wie diese geregelt wird, welche Vertragsmodelle daraus erkennbar sind und ordnet die Modelle in das allgemeine Zivilrecht ein. Weiter erarbeitet sie rechtliche Grenzen der Künstlervertragsmodelle im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, anhand des Sittenwidrigkeitsvorwurfs sowie einer Inhaltskontrolle anhand von Treu und Glauben und im Urhebervertragsrecht. Die Arbeit wurde mit dem GRUR-Dissertationspreis 2024 in der Kategorie Urheber- und Medienrecht ausgezeichnet.
Während Künstlerverträge der Musikwirtschaft ursprünglich die Musikproduktion und -verwertung fokussierten, gingen Musikunternehmen dazu über, auch Regelungen zur Rundumvermarktung eines Künstlers in die Verträge aufzunehmen. Dazu zählen Regelungen zum Merchandising, zum Veranstaltungsgeschäft, zur Musikverlagstätigkeit, zum Künstlermanagement und zur Persönlichkeitsvermarktung. Diana Spikowius führt hierfür den Begriff der sog. künstlerbezogenen Nebenrechteverwertung ein. Sie erfasst rechtstatsächlich, wie diese geregelt wird, welche Vertragsmodelle daraus erkennbar sind und ordnet die Modelle in das allgemeine Zivilrecht ein. Weiter erarbeitet sie rechtliche Grenzen der Künstlervertragsmodelle im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, anhand des Sittenwidrigkeitsvorwurfs sowie einer Inhaltskontrolle anhand von Treu und Glauben und im Urhebervertragsrecht. Die Arbeit wurde mit dem GRUR-Dissertationspreis 2024 in der Kategorie Urheber- und Medienrecht ausgezeichnet.
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Queen Mary University of London, UK; 2017 Erstes Juristisches Staatsexamen; Wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Kanzleien in Berlin und San Francisco; 2024 Promotion (HU zu Berlin); Rechtsreferendariat am Kammergericht.
| Erscheinungsdatum | 30.08.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 564 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | 360-Grad-Vertrag • Kreativwirtschaft • Künstler • Künstlervertragsrecht • nebenrechte • Rundumvermarktung • Urheberrecht |
| ISBN-10 | 3-16-164238-4 / 3161642384 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164238-8 / 9783161642388 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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