Social-Media-Accounts verstorbener Personen
Nutzungsbefugnisse der Erben, Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum und vertragliche Dispositionsmöglichkeiten
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Welche rechtlichen Herausforderungen ergeben sich bei Social-Media-Accounts im Nachlass? Anna Herzing untersucht mit dem Fokus auf soziale Netzwerke das Recht der Erben zur Nutzung digitaler Nachlassbestandteile, persönlichkeitsrechtliche Implikationen deren postmortaler Verwertung sowie erbrechtliche und vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Was passiert mit einem Social-Media-Account sowie den darin enthaltenen Posts, Bildern und sonstigen digitalen Inhalten, wenn die Person, die ihn betreibt, verstirbt? Anna Herzing beschäftigt sich mit den rechtlichen Herausforderungen des digitalen Nachlasses. Im Fokus steht zum einen die Fortführung des Accounts, die an eine Vererblichkeit des vertraglichen Nutzungsanspruchs anknüpft, zum anderen die Nutzungs- und Verwertungsbefugnis der Erben hinsichtlich der digitalen Inhalte, bei welcher eine persönlichkeitsrechtliche Betrachtung im Vordergrund steht. In einem weiteren Schritt untersucht die Autorin erbrechtliche und rechtsgeschäftliche Gestaltungsmöglichkeiten und unterzieht die von Providern verwendeten AGB-Klauseln, die die Rechte von Erben beschränken, einer Wirksamkeitskontrolle. Die Analyse wird abgerundet durch kollisionsrechtliche Erwägungen, da viele Provider nicht in Deutschland ansässig sind, sowie einen Rechtsvergleich mit den USA.
Was passiert mit einem Social-Media-Account sowie den darin enthaltenen Posts, Bildern und sonstigen digitalen Inhalten, wenn die Person, die ihn betreibt, verstirbt? Anna Herzing beschäftigt sich mit den rechtlichen Herausforderungen des digitalen Nachlasses. Im Fokus steht zum einen die Fortführung des Accounts, die an eine Vererblichkeit des vertraglichen Nutzungsanspruchs anknüpft, zum anderen die Nutzungs- und Verwertungsbefugnis der Erben hinsichtlich der digitalen Inhalte, bei welcher eine persönlichkeitsrechtliche Betrachtung im Vordergrund steht. In einem weiteren Schritt untersucht die Autorin erbrechtliche und rechtsgeschäftliche Gestaltungsmöglichkeiten und unterzieht die von Providern verwendeten AGB-Klauseln, die die Rechte von Erben beschränken, einer Wirksamkeitskontrolle. Die Analyse wird abgerundet durch kollisionsrechtliche Erwägungen, da viele Provider nicht in Deutschland ansässig sind, sowie einen Rechtsvergleich mit den USA.
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth; 2019 Erste Juristische Staatsprüfung; Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Nürnberg; 2022 Zweite Juristische Staatsprüfung; Rechtsanwältin in Nürnberg; 2024 Promotion; Wissenschaftliche Referentin für Erb- und Familienrecht am Deutschen Notarinstitut in Würzburg.
| Erscheinungsdatum | 12.06.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Internet und Gesellschaft |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 232 mm |
| Gewicht | 640 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht | |
| Schlagworte | AGB-Kontrolle • Digitaler Nachlass • Rechtsvergleich • Soziale Netzwerke |
| ISBN-10 | 3-16-164576-6 / 3161645766 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164576-1 / 9783161645761 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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