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Die Haftung des Verkäufers für mangelbedingte Schäden

Ein Rechtsvergleich zwischen deutschem und griechischem Recht
Buch | Softcover
286 Seiten
2007
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-149245-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Haftung des Verkäufers für mangelbedingte Schäden - Katerina Stringari
CHF 96,55 inkl. MwSt
Nach deutschem wie nach griechischem Recht kann die Lieferung einer mangelhaften Sache einerseits als Verletzung der Leistungspflicht eine strenge Erfolgshaftung auslösen, andererseits aber auch im Rahmen der Schutzpflichthaftung eine reine Verschuldenshaftung. Katerina Stringari untersucht das deutsche und griechische Recht und zeigt, dass beide Haftungen im Hinblick auf ihre Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen voneinander abzugrenzen sind.
Katerina Stringari untersucht rechtsvergleichend die Schadensersatzhaftung des Verkäufers für mangelbedingte Schäden, die in Deutschland wie in Griechenland anlässlich der Umsetzung der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie (RL 1999/44 EG) reformiert wurde. Diese Haftung stellt sich in beiden Rechtsordnungen primär als eine Haftung wegen Verletzung der Pflicht zur sachmangelfreien Leistung, also der sog. Leistungspflicht dar. Andererseits besteht nach beiden Rechtsordnungen neben dieser Haftung eine Haftung wegen Verletzung einer Schutzpflicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung des deutschen Rechts steht die dogmatische Einordnung der Haftung wegen Leistungspflichtverletzung, die als Erfolgshaftung mit Entlastungsmöglichkeit betrachtet wird. Anschließend untersucht sie die Haftung wegen Verletzung einer Schutzpflicht, die für mangelbedingte Schäden neben der Haftung wegen Leistungspflichtverletzung eingreift, sich allerdings als reine Verschuldenshaftung darstellt. Auch für das griechische Recht werden die Grundprinzipien der Haftung wegen Leistungspflichtverletzung und der Haftung wegen Schutzpflichtverletzung untersucht. Im Zentrum des Interesses steht hier die Ausgestaltung der Haftung wegen Leistungspflichtverletzung, nach welcher das Verschulden des Verkäufers bei Lieferung einer mangelhaften Sache - anders als im deutschen Recht - nicht vermutet wird. Von zentraler Bedeutung ist auch die Frage der Konkurrenz zwischen der Haftung wegen Leistungspflichtverletzung und der Haftung wegen Schutzpflichtverletzung, da im griechischen Recht wegen des besseren Deliktsschutzes ein Rückgriff auf letztere Haftung nicht notwendig ist.

Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaften in München; 2006 Promotion; Referendarin in einer Kanzlei in Athen.

Erscheint lt. Verlag 15.5.2007
Reihe/Serie Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Verlagsort Tübingen
Sprache deutsch
Maße 156 x 232 mm
Gewicht 438 g
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Recht / Steuern Privatrecht / Bürgerliches Recht Besonderes Schuldrecht
Recht / Steuern Privatrecht / Bürgerliches Recht Internationales Privatrecht
Schlagworte Griechenland; Recht • Hardcover, Softcover / Recht/Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht • HC/Recht/Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht • Kaufrecht • Mängelhaftung • Produkthaftung • Rechtsvergleich • Rechtsvergleichung • Schadensersatz
ISBN-10 3-16-149245-5 / 3161492455
ISBN-13 978-3-16-149245-7 / 9783161492457
Zustand Neuware
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