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Grundlagen für ein neues Europa

Das Magdeburger und Lübecker Recht in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Buch | Hardcover
322 Seiten
2009
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-12806-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Grundlagen für ein neues Europa -
CHF 76,95 inkl. MwSt
Magdeburg und Lübeck brachten während des Mittelalters Rechtsnormen hervor, welche europaweit eine Rolle spielten. Im Hanseraum verbreitete sich, vornehmlich auf den Handelswegen, das Lübecker Stadtrecht als ein zeitgemäßes Kaufmannsrecht, so dass hunderte von Städten des Ostseeraumes von diesem Recht beeinflusst wurden. Eine noch größere Stadtrechtsfamilie war jene von Magdeburg. Das Magdeburger Recht wurde von mehreren Tausend Städten und Orten zwischen der Elbe und dem Dnjepr sowie der Ostsee und dem Schwarzen Meer übernommen bzw. übertragen. Heute liegen die ehemaligen Städte Magdeburger bzw. Lübecker Rechts in den Staaten Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Litauen, Lettland, Estland, Russland und der Ukraine. In der Tradition, die von Magdeburg und Lübeck im Spätmittelalter ihren Ausgang genommen hatte, kann zu Recht eine gemeinsame (rechts-)kulturgeschichtliche Klammer für ein neues friedliches Europa gesehen werden.

Friedrich Ebel ist Professor für Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte und Versicherungsrecht an der FU Berlin.

Prof. Dr. Danuta Janicka, Inhaberin des Lehrstuhls für die Geschichte der Politisch-Rechtlichen Doktrinen und des Deutschen Rechts an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń. Polnische Rechtshistorikerin mit dem Schwerpunkt Geschichte des Strafrechts und der Strafrechtslehre von der frühen Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert, Staats- und Rechtsgeschichte Preußens und Deutschlands, pommersche Rechtsgeschichte im Weichselland. Erste ausländische Wissenschaftlerin, die für ihre Arbeiten zum Thema Stadtrechtsgeschichte und kulturhistorische Brücken zwischen Deutschland und Polen mit dem Eike-von-Repgow-Preis ausgezeichnet wurde.

Eva Labouvie ist Professorin für Geschichte der Neuzeit mit dem Schwerpunkt der Geschlechterforschung an der Universität Magdeburg.

Peter Oestmann ist Professor für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Münster.

Prof. Dr. iur. Heiner Lück, Jahrgang 1954, geboren in Nauendorf (Saalkreis), Studium der Rechtswissenschaft in Halle (Saale) 1975 bis 1979, Promotion 1983, Habilitation für Rechtsgeschichte (Halle 1988) und Bürgerliches Recht (Gießen 1993)

Andreas Ranft ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Halle-Wittenberg.

Erscheint lt. Verlag 3.6.2009
Reihe/Serie Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts ; Band 006
Co-Autor Marion Perrin, Jolanta Karpaviciene, Matthias Springer, Friedrich Ebel, Alexander Rogatschewski, Eva-Marie Distler, Volker Henn, Danuta Janicka, Eva Labouvie, Peter Landau, Peter Oestmann, Heiner Lück
Zusatzinfo 4 s/w-Abb.
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Maße 156 x 235 mm
Gewicht 670 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Recht / Steuern Rechtsgeschichte
Schlagworte Europa, Geschichte; Recht • Frühe Neuzeit / Frühneuzeit; Recht • Frühneuzeit; Recht • Hanse • Hardcover, Softcover / Geschichte/Allgemeines, Lexika • Hardcover, Softcover / Geschichte/Mittelalter • Lübeck • Lübeck, Geschichte; Recht • Magdeburg • Magdeburg, Geschichte; Recht • Mittelalter • Sachsen-Anhalt • Spätmittelalter; Recht
ISBN-10 3-412-12806-6 / 3412128066
ISBN-13 978-3-412-12806-7 / 9783412128067
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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