Teams im Europäischen Verwaltungsverbund
Eine Untersuchung des Phänomens heterogen besetzter Vollzugseinheiten - zugleich ein Beitrag zur Fortentwicklung des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
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Felix Krämer untersucht aktuelle Rechtsfragen der Verwaltungszusammenarbeit in der Europäischen Union und nimmt dazu heterogen zusammengesetzte Verwaltungseinheiten (Teams) näher in den Blick. Ihr operatives Handeln wirft grundlegende Fragen der Legitimation, der Kompetenzverteilung zwischen Europäischer Union und Mitgliedstaaten, der Souveränität sowie des Grund- und Individualrechtsschutzes auf.
Gemeinsame, aus mitgliedstaatlichen und unionalen Kräften zusammengesetzte Teams mit operativen Befugnissen kommen in unterschiedlichen Bereichen des Unionsrechts zum Einsatz. Sie stellen eine vergleichsweise junge Handlungsform im Europäischen Verwaltungsverbund dar. Ins Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung gerückt sind sie etwa durch Ermittlungserfolge von mitgliedstaatlichen Behörden, Eurojust und Europol im Zusammenhang mit EncroChat. Auch in der Berichterstattung über mögliche Menschenrechtsverletzungen bei Einsätzen im Mittelmeer unter Beteiligung der Grenzschutzagentur Frontex werden sie sichtbar. Felix Krämer untersucht ihre konkrete praktische und rechtsstaatliche Relevanz sowie ihre generelle Bedeutung als Figur der operativen Verwaltungskooperation an der Schnittstelle von unionaler und mitgliedstaatlicher Kompetenz. Systematisch setzt er sich dazu mit den primär- und sekundärrechtlichen Voraussetzungen und Grenzen ihres Einsatzes auseinander.
Gemeinsame, aus mitgliedstaatlichen und unionalen Kräften zusammengesetzte Teams mit operativen Befugnissen kommen in unterschiedlichen Bereichen des Unionsrechts zum Einsatz. Sie stellen eine vergleichsweise junge Handlungsform im Europäischen Verwaltungsverbund dar. Ins Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung gerückt sind sie etwa durch Ermittlungserfolge von mitgliedstaatlichen Behörden, Eurojust und Europol im Zusammenhang mit EncroChat. Auch in der Berichterstattung über mögliche Menschenrechtsverletzungen bei Einsätzen im Mittelmeer unter Beteiligung der Grenzschutzagentur Frontex werden sie sichtbar. Felix Krämer untersucht ihre konkrete praktische und rechtsstaatliche Relevanz sowie ihre generelle Bedeutung als Figur der operativen Verwaltungskooperation an der Schnittstelle von unionaler und mitgliedstaatlicher Kompetenz. Systematisch setzt er sich dazu mit den primär- und sekundärrechtlichen Voraussetzungen und Grenzen ihres Einsatzes auseinander.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft in GieÃen und Bergen (Norwegen); 2016 Erste Juristische Staatsprüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ãffentliches Recht der Universität GieÃen; 2022 Zweite Juristische Staatsprüfung (OLG Frankfurt am Main); Richter in der hessischen Verwaltungsgerichtsbarkeit; 2023 Promotion.
| Erscheinungsdatum | 31.01.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Verwaltungsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 236 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | EncroChat • Frontex • Joint Supervisory Teams • Verwaltungszusammenarbeit |
| ISBN-10 | 3-16-163648-1 / 3161636481 |
| ISBN-13 | 978-3-16-163648-6 / 9783161636486 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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