Europäische Verwaltung zwischen Autonomie und Verantwortlichkeit
Die Steuerungsambition der Kommission gegenüber den Mitgliedstaaten im förderpolitischen Durchführungsregime aus der Perspektive der Legitimationsarchitektur der Europäischen Union
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Die verwaltungsrechtlichen Beziehungen zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten begegnen im Bereich der Förderpolitiken einer besonderen Komplexität. Sven Wedemeyer zeigt die Interaktion zwischen der Steuerung und Kontrolle des europäischen Verwaltungshandelns auf und untersucht die Anforderungen an das ihm zugrunde liegende Regelwerk, seine Funktion und Wirkweise.
Die verwaltungsrechtlichen Beziehungen zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten werden im Bereich der Förderpolitiken durch ein komplexes Durchführungsregime ausgestaltet. Bei der Gestaltung der Politik durch die EU mithilfe von Finanzbeihilfen aus ihrem eigenen Haushalt streiten zwei ambivalente Grundsätze des Primärrechts um einen Ausgleich: die Autonomie der durchführenden mitgliedstaatlichen Stellen auf der einen und die Letztverantwortlichkeit der Kommission für die Ausführung des Haushalts auf der anderen Seite. Das in seiner Grundstruktur einheitliche Durchführungsregime hat indes über fünf Jahrzehnte die Periodizität der Gesetzgebung überdauert. Sven Wedemeyer nimmt den vollzogenen Wechsel zur dezentralen, leistungsorientierten Gestaltung und Durchführung der Förderpolitiken zum Anlass, um die Anforderungen an das Durchführungsregime, seine Funktion und Wirkweise im Analyseraster der übergeordneten Legitimationsarchitektur der EU zu untersuchen.
Die verwaltungsrechtlichen Beziehungen zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten werden im Bereich der Förderpolitiken durch ein komplexes Durchführungsregime ausgestaltet. Bei der Gestaltung der Politik durch die EU mithilfe von Finanzbeihilfen aus ihrem eigenen Haushalt streiten zwei ambivalente Grundsätze des Primärrechts um einen Ausgleich: die Autonomie der durchführenden mitgliedstaatlichen Stellen auf der einen und die Letztverantwortlichkeit der Kommission für die Ausführung des Haushalts auf der anderen Seite. Das in seiner Grundstruktur einheitliche Durchführungsregime hat indes über fünf Jahrzehnte die Periodizität der Gesetzgebung überdauert. Sven Wedemeyer nimmt den vollzogenen Wechsel zur dezentralen, leistungsorientierten Gestaltung und Durchführung der Förderpolitiken zum Anlass, um die Anforderungen an das Durchführungsregime, seine Funktion und Wirkweise im Analyseraster der übergeordneten Legitimationsarchitektur der EU zu untersuchen.
Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Kaliningrad; 2020 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Völkerrecht und Europarecht; 2024 Promotion (Göttingen); Rechtsreferendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Braunschweig.
| Erscheinungsdatum | 29.11.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Verwaltungsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 238 mm |
| Gewicht | 564 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Europäischer Rechnungshof • Gemeinsame Agrarpolitik • Haushaltskontrolle • Subsidiarität • Wirtschaftlichkeit der Haushaltsausführung |
| ISBN-10 | 3-16-163941-3 / 3161639413 |
| ISBN-13 | 978-3-16-163941-8 / 9783161639418 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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