Philosophische Überlegungen zur Verantwortung von KI
Eine Ablehnung des Konzepts der E-Person
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Beim Einsatz von Maschinen ist im Schadensfall manchmal nicht zu klären, welcher der beteiligten menschlichen Akteure (ForscherInnen, KonstrukteurInnen, ProgrammiererInnen, TrainerInnen, BetreiberInnen) einen Fehler gemacht hat. Es stellt sich daher die Frage, ob in solchen Fällen der Schaden nicht auch der Maschine selbst zugerechnet werden sollte. Gegen eine solche Art der Verantwortungszuschreibung sprechen jedoch grundsätzliche Bedenken. Verantwortung setzt nämlich ein Maß an Vernunft und Freiheit und, damit zusammenhängend, an Autonomie voraus, über das auch komplexe KI-Systeme auf absehbare Zeit nicht verfügen werden.Prof. em. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., lehrte Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist unter anderem Mitglied im Deutschen Ethikrat und Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt).Klaus Staudacher, M.A., ist am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) als Referent für den Bereich Digitaler Humanismus tätig.
| Erscheinungsdatum | 06.06.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Recht und Ethik der Digitalisierung ; 1 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 210 mm |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Schlagworte | Autonomie • E-Person • KI und Verantwortung • Künstliche Intelligenz (KI) • Maschinenethik |
| ISBN-10 | 3-643-15501-8 / 3643155018 |
| ISBN-13 | 978-3-643-15501-6 / 9783643155016 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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