Rechtsgeschäftliche Entscheidungsfreiheit und Drohung
Die englische duress-Lehre in rechtsvergleichender Perspektive
Seiten
2005
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-148588-6 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-148588-6 (ISBN)
Wo liegt die Grenze zwischen hartem Verhandeln und unerlaubter Drohung? Thomas Schindler untersucht den Schutz des Verhandlungspartners vor Drohungen im englischen und deutschen Recht. Auf Grundlage einer rechtshistorisch-rechtsvergleichenden Analyse wird besonderes Augenmerk auf die Fallkonstellation einer durch Drohung mit Vertragsbruch erzwungenen Vertragsanpassung gerichtet.
Rechtsgeschäftliches Handeln beruht auf vielerlei Einflüssen. Unter welchen Voraussetzungen kann eine Rechtsordnung dem Verhandlungspartner gestatten, sich von den Rechtsfolgen seines Handelns mit der Begründung zu lösen, er sei bedroht worden? Thomas Schindler geht dieser Frage aus rechtshistorisch-rechtsvergleichender Sicht nach. Einer Erörterung der englischen "duress"-Lehre werden die Lösungen des deutschen Rechts gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage gelingt es dem Autor, gemeinsame Entwicklungslinien im deutschen und englischen Recht aufzuzeigen. Die so gewonnenen Ergebnisse werden im zweiten Teil der Untersuchung auf die Fallkonstellation einer durch Drohung erzwungenen Vertragsanpassung übertragen. Die Rechtsprechung englischer Gerichte, die sich bereits intensiver mit dieser Fallgruppe befasst haben, vermag hier wichtige Anstöße für eine Weiterentwicklung des Drohungstatbestandes im deutschen Recht zu geben.
Rechtsgeschäftliches Handeln beruht auf vielerlei Einflüssen. Unter welchen Voraussetzungen kann eine Rechtsordnung dem Verhandlungspartner gestatten, sich von den Rechtsfolgen seines Handelns mit der Begründung zu lösen, er sei bedroht worden? Thomas Schindler geht dieser Frage aus rechtshistorisch-rechtsvergleichender Sicht nach. Einer Erörterung der englischen "duress"-Lehre werden die Lösungen des deutschen Rechts gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage gelingt es dem Autor, gemeinsame Entwicklungslinien im deutschen und englischen Recht aufzuzeigen. Die so gewonnenen Ergebnisse werden im zweiten Teil der Untersuchung auf die Fallkonstellation einer durch Drohung erzwungenen Vertragsanpassung übertragen. Die Rechtsprechung englischer Gerichte, die sich bereits intensiver mit dieser Fallgruppe befasst haben, vermag hier wichtige Anstöße für eine Weiterentwicklung des Drohungstatbestandes im deutschen Recht zu geben.
Geboren 1975; Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg und Oxford; 2004 Promotion; zur Zeit Rechtsanwalt.
| Erscheint lt. Verlag | 28.7.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 232 mm |
| Gewicht | 415 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Besonderes Schuldrecht | |
| Schlagworte | Bedrohung • England; Recht • HC/Recht/Internationales Recht, Ausländisches Recht • Privatrecht • Rechtsgeschäft • Rechtsordnung • Rechtsvergleich |
| ISBN-10 | 3-16-148588-2 / 3161485882 |
| ISBN-13 | 978-3-16-148588-6 / 9783161485886 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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