200 Jahre Weltkrieg der Angelsachsen gegen Eurasien 1820 - 2022 (eBook)
570 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-78557-1 (ISBN)
Ich wurde 1969 an der Deutschen Weinstraße in der Pfalz geboren. Schon sehr früh entdeckte ich die Bücher und besonders begeisterte mich die Geographie und die Geschichte. Ich bin sehr naturverbunden und das zeigte sich auch in meiner ersten Berufswahl. Daher begann ich mein Studium erst relativ spät, nämlich mit 26 Jahren. Das hatte aber den Vorteil, dass ich schon zu Beginn meines Studiums bereits 1000 Bücher gelesen hatte und daher mit ganz anderen Voraussetzungen mein Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Volkswirtschaft absolviert habe. Neben der Natur entdecke ich auch mit Leidenschaft andere Kulturen: ich reise sehr viel, ich lese viele Bücher über andere Kulturen und ich lerne gerne Fremdsprachen. Ich arbeite als selbständiger Privatlehrer für Sprachen, Geschichte, Literatur und Philosophie und habe 2022 begonnen, Bücher zu schreiben. Ich bin geistig und beruflich unabhängig, was mir ermöglicht, die Bücher so zu schreiben, wie ich sie schreiben möchte. Ich brauche keine Rücksicht auf die Vergabe von Forschungsgeldern zu nehmen, wie das bei Professuren an den Universitäten der Fall ist.
Ich wurde 1969 an der Deutschen Weinstraße in der Pfalz geboren. Schon sehr früh entdeckte ich die Bücher und besonders begeisterte mich die Geographie und die Geschichte. Ich bin sehr naturverbunden und das zeigte sich auch in meiner ersten Berufswahl. Daher begann ich mein Studium erst relativ spät, nämlich mit 26 Jahren. Das hatte aber den Vorteil, dass ich schon zu Beginn meines Studiums bereits 1000 Bücher gelesen hatte und daher mit ganz anderen Voraussetzungen mein Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Volkswirtschaft absolviert habe. Neben der Natur entdecke ich auch mit Leidenschaft andere Kulturen: ich reise sehr viel, ich lese viele Bücher über andere Kulturen und ich lerne gerne Fremdsprachen. Ich arbeite als selbständiger Privatlehrer für Sprachen, Geschichte, Literatur und Philosophie und habe 2022 begonnen, Bücher zu schreiben. Ich bin geistig und beruflich unabhängig, was mir ermöglicht, die Bücher so zu schreiben, wie ich sie schreiben möchte. Ich brauche keine Rücksicht auf die Vergabe von Forschungsgeldern zu nehmen, wie das bei Professuren an den Universitäten der Fall ist.
Vorwort
„Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich. Daher ist die Unwahrheit das eigentliche Böse, jeden Frieden Vernichtende: die Unwahrheit von der Verschleierung bis zur blinden Lässigkeit , von der Lüge bis zur inneren Verlogenheit, von der Gedankenlosigkeit bis zum doktrinären Wahrheitsfanatismus, von der Unwahrhaftigkeit des einzelnen bis zur Unwahrhaftigkeit des öffentlichen Zustandes.“
Karl Jaspers
Wenn wir heute (Januar 2022) einen Blick auf Deutschland und Europa werfen und uns fragen, wie es um Frieden und Sicherheit bestellt ist, kommen wir nicht umhin, festzustellen, dass wir in einer Zeit der erhöhten Kriegsgefahr leben. Ja sogar die Gefahr eines Atomkrieges droht. Die deutsche Außenpolitik und „der Westen“ haben einen Feind markiert, dem es unbedingt die machtpolitischen Grenzen aufzuzeigen gilt: Russland.
Ein Krieg gegen Russland? Schon wieder? Möglicherweise ein Atomkrieg gegen Russland? Wie konnte Deutschland erneut in eine solche Situation geraten, in der ein Krieg gegen Russland vorbereitet (!) wird? Zur Begründung wird von verantwortlichen Politikern angeführt, dass Russland eine ernsthafte Bedrohung für Frieden und Sicherheit in Europa sei und die Ukraine direkt mit Krieg bedrohen würde und dass Russland eine Diktatur sei, die die Menschenrechte verletzen würde etc. Dagegen müsse sich „der Westen“ natürlich verteidigen, weil Freiheit und Demokratie im Westen in Gefahr seien.
Stimmt das alles? – Nein!
Wenn wir den Anspruch „Nie wieder Krieg“ wirklich ernstnehmen und eine Friedenspolitik machen wollen, an deren Ende tatsächlich eine neue dauerhafte Friedensordnung für Deutschland, Europa und die Welt stehen soll, dann müssen wir als erstes die Zusammenhänge und Hintergründe aufdecken, die zu dieser gefährlichen Situation führten, und zwar – das ist die conditio sine qua non – mit einem größtmöglichen Anspruch auf Wahrheit, der nicht von partikularen politischen und ideologischen Interessen beeinträchtigt wird. Das Streben nach Wahrheit, Freiheit und Frieden soll bei dieser Untersuchung die Wegmarke sein.
Wenn wir eine dauerhafte Friedensordnung für Deutschland und Europa (und für die ganze Welt) errichten wollen, müssen wir die Mechanismen, Zusammenhänge und Denkmuster, die die aktuelle Kriegsgefahr verursachen, frei von politisch-ideologischen Vorgaben, allein vom Bestreben nach Wahrheit geleitet offenlegen.
Mit den auf diese Weise gewonnenen Erkenntnissen können wir uns dann an die Aufgabe machen, eine Friedensordnung zu errichten, die auf Wahrheit beruht. Denn nur, was auf Wahrheit gebaut ist, ist dauerhaft und tragfähig. Was dagegen auf Lügen gebaut ist, muss zugrunde gehen.
Die vorliegende Untersuchung ist auch ein Beitrag zur Deutung der deutschen Geschichte, auch wenn sie für diese Deutung eine außergewöhnliche Perspektive einnimmt – die angelsächsische. Dafür ist es unerlässlich, sich gründlich mit der Geopolitik auseinanderzusetzen und diese auch aus einer deutschen Perspektive zu betrachten, nicht, um an vergangene deutsche Großmachtpolitik anzuknüpfen, sondern, um den politischen Horizont zu weiten, ein Verständnis für weltpolitische Vorgänge und Zusammenhänge zu erreichen, Gesetze der politischen Geographie abzuleiten und in einer friedensschaffenden Geopolitik umzusetzen. Und ein Verständnis der Geopolitik ist dringend notwendig, wenn wir in Deutschland zu einer Friedensordnung beitragen wollen.
Diese Untersuchung spannt den Bogen von der britischen Kolonialherrschaft über Indien und dem „Great Game“ im 19. Jahrhundert – der Rivalität zwischen England und Russland um die Macht in Zentralasien – über die Weltkriege im 20. Jahrhundert, die in der angelsächsischen Welt als „Zweiter Dreißigjähriger Krieg“ bezeichnet werden, den kalten Krieg nach 1945 bis zur Konfrontation zwischen den USA und der NATO einerseits und Russland/China/Iran andererseits. Es wird deutlich, dass diesem über 200jährigen Kampf um die Macht in Eurasien eine geopolitische Strategie zugrunde liegt, die auch heute noch (Januar 2022) verfolgt wird. Nachdem auf diese Weise der rote Faden in der Weltpolitik offengelegt wurde, muss die Frage nach der Kriegsschuld sowohl in Bezug auf den 1. und 2. Weltkrieg, als auch in Bezug auf die Ukrainekrise völlig neu beantwortet werden.
Über den Geschichtsrevisionismus
Was ist Geschichtsrevisionismus?
Wenn die allgemein verbreitete Auffassung über die Geschichte diskutiert und hinterfragt wird, wenn die Glaubwürdigkeit von Historikern hinterfragt wird und eine neue Darstellung der Geschichte präsentiert wird, wird das in der Regel als „Geschichtsrevisionismus“ verurteilt, da der auf diese Weise verunglimpfte „Geschichtsrevisionist“ die Wahrheit verdrehen würde. Das geschieht sogar dann, wenn tatsächlich richtige Fakten vorgestellt werden.
Wie der amerikanische Historiker John V. Denson darlegt, kann man Revisionismus auf zwei verschiedene Weisen betrachten:
„Revisionismus bringt die Geschichtsschreibung in Einklang mit den Fakten.“1 Revisionismus wird zur Notwendigkeit, wenn es um Kriege geht, denn die Wahrheit ist stets das erste Opfer des Kriegs.
In George Orwells Roman „1984“ wird „Revisionismus“ dagegen als schändlich erklärt. Das Wahrheitsministerium fälscht die Geschichtsschreibung, um die Vergangenheit zu verschleiern und dadurch die Menschen beliebig manipulieren zu können.2 Ein Geschichtsrevisionist kann dabei nur stören.
Wie wird der Geschichtsrevisionismus im Großen und Ganzen in der deutschen Öffentlichkeit beurteilt? Befindet sich die Geschichtsschreibung im Einklang mit den Fakten oder ist das nicht so und „Geschichtsrevisionisten“ werden als schändlich verunglimpft?
Beantworten Sie sich diese Frage völlig unvoreingenommen am besten selbst, indem Sie fünf Minuten im Internet recherchieren.
Warum gibt es immer noch Kriege? Warum droht gar erneut ein Weltkrieg?
Wenn die Menschen die Wahrheit über die Vergangenheit nicht kennen, können sie keine Lehren daraus ziehen. Dadurch können sie durch ihre Regierungen leichter gelenkt werden, besonders, wenn es um die Entscheidung über Krieg und Frieden geht.
Aus der Geschichte lernen und die richtigen Schlüsse aus der Geschichte ziehen, kann man nur dann, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, wenn die ganze Wahrheit vorbehaltlos ausgesprochen wird. Ist es in Deutschland möglich, die historische Wahrheit auszusprechen oder zumindest wissenschaftlich sachlich und ergebnisoffen zu diskutieren, oder gibt es einen offiziell vorgegebenen Meinungskorridor, über den hinaus es nicht möglich ist, historische Sachverhalte zu erklären? Wie ist es in Deutschland um die universitäre Geschichtswissenschaft bestellt?
Es gibt in Deutschland ein politisches Narrativ, eine offizielle Deutung der deutschen Geschichte, die nicht infrage gestellt werden darf, ohne dass „Großinquisitoren“ oder „Staatshistoriker“ auf den Plan treten und die historisch-politischen Ketzer zurechtweisen. Wer sich als hartnäckiger Ketzer im Sinne der bundesrepublikanischen Staatsdoktrin erweist, läuft Gefahr, seiner Arbeits- (z.B. als Hochschullehrer) oder Publikationsmöglichkeiten (in Tageszeitungen oder Buchverlagen) beraubt zu werden. Ketzern droht in Deutschland die Existenzvernichtung. Wie der Historiker Dirk Bavendamm feststellt,
„hält die veröffentlichte Meinung wider alle Vernunft an ihren vor fünfzig oder sechzig Jahren eingenommenen Positionen fest. Man kann lange darüber nachdenken, warum das so ist. Auf jeden Fall ist es ein lähmender Zustand, der allen bekannten Gesetzmäßigkeiten des wissenschaftlichen Diskurses widerspricht.“3
Über den Zusammenhang von Geschichtsschreibung und Kriegspropaganda führt John V. Denson weiter aus, dass die politischen Führer die Unterstützung der Bürger benötigen, da diese kämpfen, Steuern zahlen und für die Kriege ihr Leben opfern sollen.
„Um dazu die öffentliche Zustimmung der Bürger zu erlangen, haben die politischen Führer oft von falscher Propaganda Gebrauch gemacht, um damit Gründe für ihre Kriege darzulegen. Diese Lügenpropaganda setzte sich oft einen ganzen Krieg hindurch fort, um den Hass auf den Feind zu entfachen und den ganzen Krieg lang wach zu halten.
Schließlich wurde der Hass nach dem Kriege dazu benutzt zu beweisen, dass es sich um einen gerechten Krieg gehandelt hat, der die Opfer, welche die Bürger erbringen und ertragen mussten, rechtfertigte. Da die Sieger die Geschichte schreiben, wurde die falsche Propaganda, die von Kriegsbeginn bis Kriegsende betrieben worden ist, anschließend oft als die wahre Geschichte des Krieges akzeptiert.“4
Sie glauben, das ist eine Übertreibung? Wie ist aktuell die öffentliche, d.h. massenmediale Berichterstattung...
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.2023 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Allgemeines / Lexika |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht | |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Staat / Verwaltung | |
| Schlagworte | 200 Jahre Weltpolitik • Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichtsschreibung der Herrschenden. • Endlich verstehen • Mit dieser historischen Informationsgrundlage sollten politische Entscheidungen für die Bürger künftig nicht mehr schwer fallen. • spannend erzählt • was in der Weltpolitik wirklich läuft • Wer will Krieg - wer will Frieden? |
| ISBN-10 | 3-347-78557-6 / 3347785576 |
| ISBN-13 | 978-3-347-78557-1 / 9783347785571 |
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