Journalistischer Quellenschutz im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung
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Der journalistische Quellenschutz ist in Deutschland ein hohes Gut. Das bestehende Regelwerk trägt den durch Digitalisierung und Globalisierung geänderten Rahmenbedingungen jedoch nicht ausreichend Rechnung. Der deutsche Quellenschutz droht insbesondere durch US-amerikanische Ermittlungsmaßnahmen ausgehöhlt zu werden.
Digitalisierung und Globalisierung haben die Rahmenbedingungen des journalistischen Quellenschutzes grundlegend geändert: Der technologische Fortschritt hat nicht nur der Presse neue Wege der Recherche, internationalen Vernetzung und Publikumserreichung ermöglicht, sondern auch den Strafverfolgungsbehörden eine Vielzahl neuer digitaler Ermittlungsmöglichkeiten eröffnet. Hinzukommt, dass der Quellenschutz zu einer internationalen Angelegenheit herangewachsen ist. Das bestehende Regelwerk trägt den geänderten Rahmenbedingungen nicht ausreichend Rechnung. Dies gilt nicht nur für das deutsche, sondern insbesondere auch für das US-amerikanische Recht. Hierin liegt auch eine Gefahr für die deutsche Presse, denn im Digitalzeitalter ist ein deutscher Quellenschutz, der seine Wirksamkeit nicht auch gegenüber US-amerikanischen Ermittlungsbehörden sicherstellt, letztlich nur ein leeres Versprechen.
Digitalisierung und Globalisierung haben die Rahmenbedingungen des journalistischen Quellenschutzes grundlegend geändert: Der technologische Fortschritt hat nicht nur der Presse neue Wege der Recherche, internationalen Vernetzung und Publikumserreichung ermöglicht, sondern auch den Strafverfolgungsbehörden eine Vielzahl neuer digitaler Ermittlungsmöglichkeiten eröffnet. Hinzukommt, dass der Quellenschutz zu einer internationalen Angelegenheit herangewachsen ist. Das bestehende Regelwerk trägt den geänderten Rahmenbedingungen nicht ausreichend Rechnung. Dies gilt nicht nur für das deutsche, sondern insbesondere auch für das US-amerikanische Recht. Hierin liegt auch eine Gefahr für die deutsche Presse, denn im Digitalzeitalter ist ein deutscher Quellenschutz, der seine Wirksamkeit nicht auch gegenüber US-amerikanischen Ermittlungsbehörden sicherstellt, letztlich nur ein leeres Versprechen.
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg; Akademischer Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht, Abteilung für Verfassungsrecht, der Universität Freiburg; seit 2020 Juristischer Vorbereitungsdienst am Oberlandesgericht Karlsruhe; 2022 Promotion.
| Erscheinungsdatum | 09.03.2023 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 233 mm |
| Gewicht | 378 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Informantenschutz • Pressefreiheit • Rechtsvergleichung • Strafverfolgung • Vereinigte Staaten von Amerika |
| ISBN-10 | 3-16-161724-X / 316161724X |
| ISBN-13 | 978-3-16-161724-9 / 9783161617249 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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