Der Geheimhaltungskonflikt im Verwaltungsprozess
Lösungsmodelle, Modellvergleich und Entwicklungsperspektiven
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Wenn Behördenakten geheim gehalten werden müssen, stellt dies den Gesetzgeber und die Verwaltungsgerichte vor die Herausforderung, einen angemessenen Ausgleich zwischen Rechtsschutzgarantie, Gehörsrecht und Geheimnisschutz zu finden. Mariamo Katharina Ilal vergleicht Lösungsmodelle, zeichnet die Rechtsprechungsentwicklung nach und beleuchtet unionsrechtliche Einflüsse auf die Modellwahl.
Die Geheimhaltungsbedürftigkeit von Akten stellt das verwaltungsprozessuale Informationssystem vor erhebliche Herausforderungen. Das Prozessrecht muss auf entstehende Geheimhaltungskonflikte reagieren und eine Interessengewichtung im Spannungsfeld von Rechtsschutzeffektivität, Gehörsrecht und Geheimnisschutz vornehmen. Mariamo Katharina Ilal vergleicht verschiedene Lösungsmodelle (Beweislast- und Verwertungsmodell) und zeichnet ihre Entwicklungslinien im Verwaltungsprozessrecht nach. Hierfür unternimmt sie insb. eine Rechtsprechungsanalyse anhand typischer Fallkonstellationen und beleuchtet so das Zusammenspiel und die Reibungsflächen zwischen gesetzgeberischer Modellwahl und gerichtlicher Modellanwendung. Das Vordringen des Verwertungsmodells im europäischen Rechtsraum gibt anschließend Anlass zur Untersuchung unionsrechtlicher Impulse für einen Modellwechsel im nationalen Verwaltungsprozessrecht.
Die Geheimhaltungsbedürftigkeit von Akten stellt das verwaltungsprozessuale Informationssystem vor erhebliche Herausforderungen. Das Prozessrecht muss auf entstehende Geheimhaltungskonflikte reagieren und eine Interessengewichtung im Spannungsfeld von Rechtsschutzeffektivität, Gehörsrecht und Geheimnisschutz vornehmen. Mariamo Katharina Ilal vergleicht verschiedene Lösungsmodelle (Beweislast- und Verwertungsmodell) und zeichnet ihre Entwicklungslinien im Verwaltungsprozessrecht nach. Hierfür unternimmt sie insb. eine Rechtsprechungsanalyse anhand typischer Fallkonstellationen und beleuchtet so das Zusammenspiel und die Reibungsflächen zwischen gesetzgeberischer Modellwahl und gerichtlicher Modellanwendung. Das Vordringen des Verwertungsmodells im europäischen Rechtsraum gibt anschließend Anlass zur Untersuchung unionsrechtlicher Impulse für einen Modellwechsel im nationalen Verwaltungsprozessrecht.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft in Berlin (Erste Juristische Prüfung), Paris (Maître en droit) und London (LL.M.); Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin; 2022 Promotion; Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin.
| Erscheinungsdatum | 02.02.2023 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Verwaltungsrecht ; 25 |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 378 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Beweislast • Geheimnisschutz • Gehörsrecht • In-Camera-Verfahren • Rechtsschutzeffektivität |
| ISBN-10 | 3-16-161944-7 / 3161619447 |
| ISBN-13 | 978-3-16-161944-1 / 9783161619441 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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