Dezentrale autonome Organisationen (DAOs) und Gesellschaftsrecht
Zum Spannungsverhältnis Blockchain-basierter und juristischer Regeln
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Dezentrale autonome Organisationen (DAOs) haben das Potential, einen neuen Meilenstein für Firmenstrukturen zu setzen. Die rein digitalen Organisationen werden nicht von Vorständen oder Managern geführt, sondern durch partizipative Prozesse oder Algorithmen gesteuert. Biyan Mienert zeigt Lösungen für die vielfältigen rechtlichen Fragestellungen - etwa in Gesellschaftsformen, Haftung und Anknüpfung im IPR - auf.
Dezentrale autonome Organisationen (DAOs) versprechen, einen neuen Meilenstein für Organisationsstrukturen zu setzen, indem sie es Gruppen durch die Nutzung von Smart Contracts ermöglichen, bestimmte Aktionen und Verhaltensweisen automatisch zu steuern und zu koordinieren, um auf diese Weise effizienter und transparenter zu arbeiten. Insofern stellen DAOs zentrale Merkmale eines Unternehmens wie die hierarchische Organisationsstruktur, die Trennung von Firmenmitgliedern und Marktteilnehmern sowie viele andere Punkte radikal infrage. Biyan Mienert untersucht, ob sich diese neue rein digitale Organisation in rechtliche Grundstrukturen einfügt und mit vorhandenen Gesellschaftsformen in Einklang gebracht werden kann oder ob sie grundlegende Veränderungen dieser Strukturen erfordert. Aufgeworfene Thesen werden hierbei nicht nur in der Theorie beleuchtet, sondern durch die technische und rechtliche Analyse praktisch tätiger DAOs überprüft.
Dezentrale autonome Organisationen (DAOs) versprechen, einen neuen Meilenstein für Organisationsstrukturen zu setzen, indem sie es Gruppen durch die Nutzung von Smart Contracts ermöglichen, bestimmte Aktionen und Verhaltensweisen automatisch zu steuern und zu koordinieren, um auf diese Weise effizienter und transparenter zu arbeiten. Insofern stellen DAOs zentrale Merkmale eines Unternehmens wie die hierarchische Organisationsstruktur, die Trennung von Firmenmitgliedern und Marktteilnehmern sowie viele andere Punkte radikal infrage. Biyan Mienert untersucht, ob sich diese neue rein digitale Organisation in rechtliche Grundstrukturen einfügt und mit vorhandenen Gesellschaftsformen in Einklang gebracht werden kann oder ob sie grundlegende Veränderungen dieser Strukturen erfordert. Aufgeworfene Thesen werden hierbei nicht nur in der Theorie beleuchtet, sondern durch die technische und rechtliche Analyse praktisch tätiger DAOs überprüft.
Geboren 1993; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg; Referendariat am Landgericht Köln; 2021 Promotion (Marburg); Rechtsanwalt und Dozent für Digitalisierungsrecht.
| Erscheinungsdatum | 04.11.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Recht der Digitalisierung |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 378 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Gesellschaftsrecht |
| Schlagworte | Blockchain • Decentralized Finance (DeFi) • kryptowährungen • Künstliche Intelligenz • Token |
| ISBN-10 | 3-16-161606-5 / 3161616065 |
| ISBN-13 | 978-3-16-161606-8 / 9783161616068 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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