Das Recht der Gesamthand im 21. Jahrhundert
Entwicklungsstand und Perspektiven unter besonderer Berücksichtigung der geplanten Reform des Personengesellschaftsrechts
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Die Gesamthandslehre des BGB gehört zu den umstrittensten Themen der zeitgenössischen Zivilrechtsdogmatik. Alexander Wilhelm analysiert den bisher erreichten Entwicklungsstand, setzt sich kritisch mit aktuellen Reformfragen auseinander und zeigt eine Reihe weitergehender Zukunftsperspektiven auf.
Das Modell der Gesamthand ist bis heute ein dogmatisches Rätsel. Obwohl im Regelungsplan des BGB vom ersten Tage an enthalten, sind zahlreiche Einzelfragen noch immer hoffnungslos umstritten, wobei das Recht der Gesamthands- Gesellschaften in besonderer Weise hervorsticht. Gerade hier ist immer wieder der Ruf nach Reformen laut geworden, was zuletzt sogar in der Einschätzung gipfelte, das Prinzip der Gesamthand sei "historisch überholt" und infolgedessen aufzugeben. Alexander Wilhelm nimmt dies zum Anlass, den gegenwärtigen Entwicklungsstand einer Inventur zu unterziehen, und setzt sich in einer Zusammenschau ihrer wichtigsten Erscheinungsformen (Gesellschaft, Erbengemeinschaft, eheliche Gütergemeinschaft) mit den normativen Grundlagen der Gesamthand auseinander. Am Ende steht ein Plädoyer für die konsequente Beibehaltung der Figur, bei der es sich auch im 21. Jahrhundert keineswegs um einen dogmatischen Anachronismus, sondern um ein gut funktionierendes, zukunftsfähiges Regelungsmodell handelt.
Das Modell der Gesamthand ist bis heute ein dogmatisches Rätsel. Obwohl im Regelungsplan des BGB vom ersten Tage an enthalten, sind zahlreiche Einzelfragen noch immer hoffnungslos umstritten, wobei das Recht der Gesamthands- Gesellschaften in besonderer Weise hervorsticht. Gerade hier ist immer wieder der Ruf nach Reformen laut geworden, was zuletzt sogar in der Einschätzung gipfelte, das Prinzip der Gesamthand sei "historisch überholt" und infolgedessen aufzugeben. Alexander Wilhelm nimmt dies zum Anlass, den gegenwärtigen Entwicklungsstand einer Inventur zu unterziehen, und setzt sich in einer Zusammenschau ihrer wichtigsten Erscheinungsformen (Gesellschaft, Erbengemeinschaft, eheliche Gütergemeinschaft) mit den normativen Grundlagen der Gesamthand auseinander. Am Ende steht ein Plädoyer für die konsequente Beibehaltung der Figur, bei der es sich auch im 21. Jahrhundert keineswegs um einen dogmatischen Anachronismus, sondern um ein gut funktionierendes, zukunftsfähiges Regelungsmodell handelt.
Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Bristol; 2009 Erstes Juristisches Staatsexamen; 2010 Magister Juris; 2011 Zweites Juristisches Staatsexamen; 2016 Promotion; Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mainz; 2023 Habilitation; Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bonn und Tübingen.
| Erscheinungsdatum | 12.06.2021 |
|---|---|
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 233 mm |
| Gewicht | 283 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht | |
| Schlagworte | Erbengemeinschaft • Gesellschaft • Gütergemeinschaft • MoPeG |
| ISBN-10 | 3-16-160762-7 / 3161607627 |
| ISBN-13 | 978-3-16-160762-2 / 9783161607622 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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