Der Zugang zu elektrischen Versorgungsnetzen nach der Energierechtsreform von 1998
Seiten
2003
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-50671-4 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-50671-4 (ISBN)
Am 29. April 1998 trat das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts in Kraft. Mit dem Gesetz wurde der ordnungspolitische Rahmen der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft fundamental geändert. Die bis dahin geltende kartellrechtliche Freistellung für Energieversorgungsunternehmen im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wurde abgeschafft. Damit entfielen die geschlossenen Versorgungsgebiete. Mit dem System des verhandelten Netzzugangs (
5 und 6 EnWG) und dem Alleinabnehmer-System (
7 EnWG) wurden im Energiewirtschaftsgesetz Netzzugangssysteme eingeführt. Im unmittelbaren Zusammenhang damit steht die Fixierung eines speziellen Missbrauchstatbestandes in
19 Abs. 4 Nr. 4 GWB. Die Maßnahmen dienen dazu, umfassenden Wettbewerb in der Elektrizitätsbranche einzuführen. Im Energierecht ist jedoch nur ein Rahmen hinsichtlich des Netzzugangs enthalten. Insbesondere die Ausgestaltung von Durchleitungsverträgen hat der Gesetzgeber nicht geregelt, sondern sie den am Markt beteiligten Kräften überlassen. Zur Ausgestaltung dieses Rahmens wurden die sogenannten Verbändevereinbarungen entwickelt.
5 und 6 EnWG) und dem Alleinabnehmer-System (
7 EnWG) wurden im Energiewirtschaftsgesetz Netzzugangssysteme eingeführt. Im unmittelbaren Zusammenhang damit steht die Fixierung eines speziellen Missbrauchstatbestandes in
19 Abs. 4 Nr. 4 GWB. Die Maßnahmen dienen dazu, umfassenden Wettbewerb in der Elektrizitätsbranche einzuführen. Im Energierecht ist jedoch nur ein Rahmen hinsichtlich des Netzzugangs enthalten. Insbesondere die Ausgestaltung von Durchleitungsverträgen hat der Gesetzgeber nicht geregelt, sondern sie den am Markt beteiligten Kräften überlassen. Zur Ausgestaltung dieses Rahmens wurden die sogenannten Verbändevereinbarungen entwickelt.
Der Autor: Björn Heinlein studierte nach dem Abschluss einer Banklehre ab 1992 Rechtswissenschaften an der Universität Bochum. Nach dem ersten Staatsexamen 1997, Referendariat und zweitem Staatsexamen, erfolgte 2002 die Promotion. Der Autor ist seitdem als Rechtsanwalt im Düsseldorfer Büro einer internationalen Kanzlei tätig und berät dort in allen Fragen des Energierechts. Dazu gehören auch Zivil-, Kartell- und öffentliches Recht.
Aus dem Inhalt : Technisch-physikalische Aspekte einer Durchleitung - Energiewirtschaftsrechtliche Aspekte - Netzzugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen nach der Energierechtsreform - Kartellrechtliche Marktöffnungsregelungen - Durchsetzung von Netzzugangsansprüchen - Die Verbändevereinbarungen I und II.
| Erscheint lt. Verlag | 28.1.2003 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Europäische Hochschulschriften Recht ; 3597 |
| Verlagsort | Frankfurt a.M. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 480 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Handelsrecht | |
| Schlagworte | 1998 • Deutschland • elektrischen • elektronischen • Energierecht • Energierechtsreform • Energieversorgungsnetz • Energiewirtschaftsgesetz • Heinlein • nach • Netzzugang • Versorgungs • Versorgungsnetzen • Zugang |
| ISBN-10 | 3-631-50671-6 / 3631506716 |
| ISBN-13 | 978-3-631-50671-4 / 9783631506714 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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