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Grenzen der objektiven Schiedsfähigkeit im Rahmen des § 1030 ZPO - Jörn-Christian Schulze

Grenzen der objektiven Schiedsfähigkeit im Rahmen des § 1030 ZPO

Eine Betrachtung des Rechts der Schiedsfähigkeit nach der Schiedsverfahrensrechtsreform
Buch | Softcover
XLIV, 225 Seiten
2003
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-50104-7 (ISBN)
CHF 89,95 inkl. MwSt
Am 1. Januar 1998 ist die bisher umfangreichste Reform des deutschen Schiedsverfahrensrechts in Kraft getreten. Im Zuge der Reform hat der Gesetzgeber die Definition der objektiven Schiedsfähigkeit, die bisher an die Vergleichsfähigkeit des Streitgegenstandes geknüpft war, nach Schweizer Vorbild an die Vermögensrechtlichkeit des streitigen Anspruches gebunden, um eine transparentere Regelung der Frage, welche Rechtsstreitigkeiten von Schiedsgerichten entschieden werden können, zu schaffen. Schnell wurde den Reformbemühungen vorgeworfen, die neuen Regelungen zur objektiven Schiedsfähigkeit zögen den Kreis schiedsfähiger Streitgegenstände zu weit, welches unabsehbare Gefahren berge. Der Autor stellt daher in der Arbeit die Grenzen der objektiven Schiedsfähigkeit an Hand der einzelnen Rechtsgebiete umfassend dar und erörtert, in wie weit sich der Kreis objektiv schiedsfähiger Streitgegenstände nach der Reform wirklich verändert hat. Er berücksichtigt hierbei vor allem den Schutz der Interessen solcher Personen, die von einem ergehenden Schiedsspruch betroffen sind, obgleich sie nicht Partei der Schiedsvereinbarung waren.

Der Autor: Jörn-Christian Schulze, geboren1972, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg. Im Anschluß promovierte er dort am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht und Internationales Privatrecht bei Prof. Dr. Gottwald. Nebenher war er am Lehrstuhl des Prof. Dr. Koller für Bürgerliches Recht und Rechtssoziologie sowie Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Im Mai 2002 schloß sich das Rechtsreferendariat in Düsseldorf und Kapstadt, Südafrika, an. Seit 2002 ist der Autor bei einer international tätigen Rechtsanwaltsgesellschaft als Rechtsanwalt im Bereich Corporate/M & A beschäftigt.

Aus dem Inhalt : Darstellung der schiedsrechtlichen Regelungen des Rechts der Schiedsfähigkeit vor und nach der Reform sowie Erörterung der verfassungsrechtlichen Grundlage - Darstellung der Schiedsfähigkeit in den einzelnen Rechtsgebieten, namentlich Recht der natürlichen Personen - Familien- und Erbrechts - Gesellschaftsrechtlichen Ansprüche - Schiedsfähigkeit von Beschlußmängelstreitigkeiten - Schiedsfähigkeit von Börsentermingeschäften sowohl im nationalen als auch internationalen Rechtsverkehr - Insolvenzrecht - Arbeitsrecht - - Öffentliches Recht - Verwaltungsrecht - Patentrecht - Vollstreckungsrecht.

Erscheint lt. Verlag 24.4.2003
Reihe/Serie Schriften zum Verfahrensrecht ; 2
Verlagsort Frankfurt a.M.
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 360 g
Themenwelt Recht / Steuern Privatrecht / Bürgerliches Recht Zivilverfahrensrecht
Recht / Steuern Strafrecht
Recht / Steuern Wirtschaftsrecht Handelsrecht
Schlagworte 1030 • Beschlußmängelstreitigkeiten • Betrachtung • Beychlußmängel • Börsentermingeschäfte • Deutschland • Eine • Erbrecht • Familienrecht • Grenzen • nach • objektiven • Patenrecht • Rahmen • rechts • Schiedsfähigkeit • Schiedsgericht • Schiedsgerichtsbarkeit • Schiedsrichterliches Verfahren • Schiedsverfahrensrecht • Schiedsverfahrensrechtsreform • Schiedsvertrag • Schulze • Streitgegenstand • Vermögensrecht
ISBN-10 3-631-50104-8 / 3631501048
ISBN-13 978-3-631-50104-7 / 9783631501047
Zustand Neuware
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