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Völkerrecht und Selbstbestimmung

Zum Begriff des Selbstbestimmungsrechts der Völker in der deutschen und österreichischen Völkerrechtswissenschaft 1918-1933

Leander Palleit (Autor)

117 Seiten
2008
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-0974-6 (ISBN)
CHF 52,85 inkl. MwSt
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Die Idee der nationalen Selbstbestimmung war eine der pragenden und gleichzeitig umstrittensten Ideen im Voelkerrecht des 20. Jahrhunderts. Die Arbeit untersucht den Umgang mit dieser Idee in der deutschen und oesterreichischen Voelkerrechtslehre zwischen den beiden Weltkriegen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des Voelkerrechts.
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie sich die deutsche und oesterreichische Voelkerrechtswissenschaft in ihren Begrifflichkeiten auf die politischen Umbruche der Zwischenkriegszeit einstellte. Vor diesem Hintergrund wird unter Berucksichtigung der Voelkerrechtspraxis nachgezeichnet, welche Entwicklung die Selbstbestimmungsidee in der wissenschaftlichen Diskussion jener Jahre nahm und mit welch verschiedenen Inhalten der Begriff "Selbstbestimmungsrecht der Voelker" im Laufe der Zeit belegt wurde. Anhand der Diskussion um das Selbstbestimmungsrecht wird dabei deutlich, wie stark zentrale Begriffe der Disziplin aufgrund ihrer Mehrdeutigkeit durch die Wissenschaft mit wechselnden Argumentationsmustern versehen und der Politik bereitgestellt wurden.
Erscheint lt. Verlag 14.7.2008
Reihe/Serie Leipziger Schriften zum Völkerrecht, Europarecht und ausländischen öffentlichen Recht ; 10
Sprache deutsch
Themenwelt Recht / Steuern EU / Internationales Recht
ISBN-10 3-8452-0974-7 / 3845209747
ISBN-13 978-3-8452-0974-6 / 9783845209746
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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