Selektivverträge im vertragsärztlichen Leistungserbringungsrecht
Sozialrecht, Europäisches Kartellrecht, Kartellvergaberecht
Seiten
2010
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-2621-7 (ISBN)
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-2621-7 (ISBN)
Zur Jahrtausendwende hat der deutsche Gesetzgeber das von ihm selbst aufgestellte Vertragsmonopol der kassenarztlichen Vereinigungen durchbrochen und mit den Selektivvertragen der vertragsarztlichen Versorgung erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Einzelvertrage zwischen Krankenkassen und AErzten zugelassen. Doch die Neuregelungen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.
Unklar ist zum einen, was genau die uber das 4. Buch SGB V verteilten, uneinheitlich gestalteten und seit ihrer Einfuhrung bereits mehrfach geanderten Rechtsgrundlagen der Selektivvertrage uberhaupt zulassen. Hinter den vielen Detailfragen, denen sich die Arbeit annimmt, verbirgt sich die Frage danach, wie weit der neuartige Wettbewerb unter den vertragsarztlichen Leistungserbringern reicht.
Unklar ist zum anderen, wie das Rechtssystem den Vertragswettbewerb reguliert. Die Geschichte der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung zeigen, dass der Interessenwiderstreit der Krankenkassen und AErzte verfasst werden muss, um die Sicherheit der Gesundheitsversorgung nicht zu gefahrden. Der ploetzliche Verzicht auf die Exklusivitat des Kollektivvertragssystems hinterlasst ein rechtliches Vakuum, das der Gesetzgeber bislang nur mit Verwirrung uber die Ausschlusswirkung des 69 SGB V gefullt hat. Der Autor untersucht deshalb, ob dem neuartigen Vertragswettbewerb mithilfe geltender Normen eine Wettbewerbsordnung zur Seite gestellt werden kann.
Unklar ist zum einen, was genau die uber das 4. Buch SGB V verteilten, uneinheitlich gestalteten und seit ihrer Einfuhrung bereits mehrfach geanderten Rechtsgrundlagen der Selektivvertrage uberhaupt zulassen. Hinter den vielen Detailfragen, denen sich die Arbeit annimmt, verbirgt sich die Frage danach, wie weit der neuartige Wettbewerb unter den vertragsarztlichen Leistungserbringern reicht.
Unklar ist zum anderen, wie das Rechtssystem den Vertragswettbewerb reguliert. Die Geschichte der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung zeigen, dass der Interessenwiderstreit der Krankenkassen und AErzte verfasst werden muss, um die Sicherheit der Gesundheitsversorgung nicht zu gefahrden. Der ploetzliche Verzicht auf die Exklusivitat des Kollektivvertragssystems hinterlasst ein rechtliches Vakuum, das der Gesetzgeber bislang nur mit Verwirrung uber die Ausschlusswirkung des 69 SGB V gefullt hat. Der Autor untersucht deshalb, ob dem neuartigen Vertragswettbewerb mithilfe geltender Normen eine Wettbewerbsordnung zur Seite gestellt werden kann.
| Erscheint lt. Verlag | 21.9.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bochumer Schriften zum Sozial- und Gesundheitsrecht ; 9 |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht ► Arbeitsrecht |
| Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht ► Sozialrecht | |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| ISBN-10 | 3-8452-2621-8 / 3845226218 |
| ISBN-13 | 978-3-8452-2621-7 / 9783845226217 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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