Reformhindernisse im internationalen Investitionsrecht
Seiten
2020
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-159090-0 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-159090-0 (ISBN)
Die Kritik an der traditionellen Ausgestaltung zwischenstaatlicher Investitionsabkommen hat Eingang in die neuere Vertragspraxis gefunden. Die vielfach beschworene Reform des Investitionsrechts steht jedoch vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen. Denn eine der Besonderheiten der Rechtsmaterie ist ihre mangelnde Harmonisierung und die Wechselwirkungen, die zwischen der großen Zahl neuer und älterer Investitionsabkommen entstehen können. Joscha Müller widmet sich den daraus resultierenden neuen Rechtsfragen.
Das internationale Investitionsrecht befindet sich in einer Umbruchsphase. Die seit geraumer Zeit existierende Kritik an der traditionellen Ausgestaltung zwischenstaatlicher Investitionsabkommen hat Eingang in die neuere Vertragspraxis gefunden. Moderne Investitionsabkommen sind präziser formuliert, enthalten häufiger Ausnahmetatbestände und sollen so staatliche Regulierungsspielräume stärker berücksichtigen. Diese vielfach beschworene Reform des Investitionsrechts steht jedoch weiterhin vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen. Denn eine der Besonderheiten der Rechtsmaterie ist ihre mangelnde Harmonisierung und die Wechselwirkungen, die zwischen der großen Zahl neuer und älterer Investitionsabkommen entstehen können. Die so hervorgerufenen normativen Spannungsverhältnisse führen zu einer Reihe neuer Rechtsfragen, denen sich Joscha Müller in seiner Untersuchung eingehend widmet.
Das internationale Investitionsrecht befindet sich in einer Umbruchsphase. Die seit geraumer Zeit existierende Kritik an der traditionellen Ausgestaltung zwischenstaatlicher Investitionsabkommen hat Eingang in die neuere Vertragspraxis gefunden. Moderne Investitionsabkommen sind präziser formuliert, enthalten häufiger Ausnahmetatbestände und sollen so staatliche Regulierungsspielräume stärker berücksichtigen. Diese vielfach beschworene Reform des Investitionsrechts steht jedoch weiterhin vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen. Denn eine der Besonderheiten der Rechtsmaterie ist ihre mangelnde Harmonisierung und die Wechselwirkungen, die zwischen der großen Zahl neuer und älterer Investitionsabkommen entstehen können. Die so hervorgerufenen normativen Spannungsverhältnisse führen zu einer Reihe neuer Rechtsfragen, denen sich Joscha Müller in seiner Untersuchung eingehend widmet.
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaft an derJustus-Liebig-UniversitaÌt GieÃen und an der University of Nottingham (GroÃbritannien); 2016 Erstes Juristisches Staatsexamen; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-UniversitaÌt Marburg; 2019 Promotion; derzeit Rechtsreferendar am Landgericht Frankfurt am Main.
| Erscheinungsdatum | 11.03.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 502 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | Autonomie der Unionsrechtsordnung • Internationales Investitionsrecht • Internationales Investitionsschutzrecht • Meistbegünstigungsklausel • New generation of investment treaties • Reform of international investment law • Reform von Investitionsschutzabkommen • Regionalisierung des Investitionsrechts • Treaty Shopping |
| ISBN-10 | 3-16-159090-2 / 3161590902 |
| ISBN-13 | 978-3-16-159090-0 / 9783161590900 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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