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Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Europa im Rechtsvergleich.

Maciej Małolepszy (Herausgeber)

Buch | Softcover
149 Seiten
2019
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-15888-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Europa im Rechtsvergleich. -
CHF 83,85 inkl. MwSt
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Der Tagungsband gibt Referate wieder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung am 16.3.2018 in Frankfurt (Oder) gehalten wurden. Er umfasst eine interessante Studie, die nicht nur einen Überblick darüber verschafft, welche Kriterien und Verfahren der Richterwahl in Polen, Deutschland (insb. in Brandenburg), Österreich, der Schweiz, England und Wales sowie Frankreich existieren, sondern auch rechtsvergleichende Schlüsse über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Modelle präsentiert.
Der Tagungsband gibt die Referate wieder, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung am 16.3.2018 in Frankfurt (Oder) gehalten wurden. Die Tagung hatte zum Ziel, fundierte Kenntnisse darüber zu vermitteln, welche Kriterien und Verfahren der Richterwahl in ausgewählten europäischen Staaten gelten. Anlass der Tagung war die umstrittene Justizreform, die das bisherige Modell der Richterwahl in Polen verändert hat. Dies hatte zur Folge, dass die Judikative den entscheidenden Einfluss auf die Richterwahl zugunsten der politischen Herrschaftsmacht verlor. Der Band umfasst eine interessante Studie, die nicht nur einen Überblick darüber gibt, welche Modelle der Richterwahl in Polen, Deutschland (insb. im Bundesland Brandenburg), Österreich, der Schweiz, England und Wales sowie Frankreich existieren, sondern auch rechtvergleichende Schlüsse über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Modelle präsentiert. Dies soll Anreize zur Diskussion über ein optimales Richterwahlmodell schaffen.

Maciej Małolepszy is Professor of Polish Criminal Law at the European University Viadrina Frankfurt (Oder) and the University of Zielona Góra. He studied law at the Viadrina and the Adam Mickiewicz University in Poznań under a German-Polish dual degree programme (1992–1997), followed by a bar training (1998–2002). He obtained his doctoral degree in 2006 for a thesis on fines and suspended prison sentences in German and Polish criminal law. For this publication, he was awarded the Joachim Georg Darjes Prize in 2007. He received a postdoctoral lecturing qualification in 2013 for a habilitation thesis on the German and Polish culture of judicial interpretation and argumentation in criminal law.

Maciej Małolepszy ist Professor für Polnisches Strafrecht an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und an der Universität Zielona Góra. Er studierte von 1992 bis 1997 Rechtswissenschaften im Rahmen des deutsch-polnischen Studienganges an der Europa-Universität Viadrina. Nach dem Studium absolvierte er den Referendardienst (1998–2002). Im Jahr 2006 promovierte er mit einer Arbeit zum Thema »Geldstrafe und bedingte Freiheitsstrafe nach deutschem und polnischen Strafrecht«. Die Arbeit wurde 2007 mit dem Joachim-Georg-Darjes-Preis ausgezeichnet. Im Jahre 2013 habilitierte er sich zum Thema »Deutsche und polnische Auslegungs- und Argumentationskultur im Strafrecht«.

I. Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Lichte der deutschen und der polnischen Verfassung

Heinrich Amadeus Wolff
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Lichte des Grundgesetzes in Deutschland

Lech Jamróz
Das Verfahren der Richterernennung im Rahmen der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Lichte der polnischen Verfassung

II. Das System der Richterwahl in den deutschsprachigen Staaten

Gudrun Hochmayr und Dawid Ligocki
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in Österreich

Klaus-Christoph Clavée
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in Deutschland am Beispiel des Landes Brandenburg

Maciej Aleksandrowicz
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl in der Schweiz

III. Das System der Richterwahl in sonstigen europäischen Staaten

Maciej Małolepszy und Michał Głuchowski
Die Ernennung von Richtern in England und Wales

Paulina Pawluczuk-Bućko
Die Kriterien und das Verfahren der Richterernennung in Frankreich

IV. Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl im Rechtsvergleich

Maciej Małolepszy und Bartosz Jakimiec
Die Kriterien und das Verfahren der Richterwahl für die ordentliche Gerichtsbarkeit im Rechtsvergleich

Autorenverzeichnis

»Die Ausgestaltung des Wahlverfahrens für Richterinnen und Richter ist von zentraler Bedeutung für die Sicherstellung sowohl der richterlichen Unabhängigkeit als auch einer auf hohem Niveau funktionsfähigen Justiz.[...] Aus schweizerischer Warte öffnet das vorliegende Werk den Blick auf Aspekte, die - auch bei der Diskussion der eingangs erwähnten «Justiz-Initiative» - bislang nicht im Zentrum stehen, sich aber für weitere wissenschaftliche Untersuchungen durchaus aufdrängen würden: [...] Das vorliegende Werk vermag der schweizerischen Debatte rund um die Richterwahlen daher zweifellos neue Impulse zu vermitteln.« Prof. Dr. Daniela Thurnherr, in: Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 2/2021

»Wegen der ausführlichen Darstellung der Verfahren kann sich der Leser mit der Lektüre dieses Werkes selbst die Frage beantworten, ob die vom EuGH aufgestellten Kriterien im jeweiligen Land beachtet werden. Die Diskussion zur geplanten Reform der Disziplinverfahren im Polen, in welcher die Änderungen mit Regelungen aus anderen europäischen Ländern begründet werden, zeigt, dass solche rechtsvergleichenden Publikationen vonnöten sind. Wegen der aktuellen Bedeutung der Debatte ist das Buch nicht nur Juristen, sondern auch Journalisten, die über die Reformen berichten, wärmstens ans Herz zu legen.« Patrick Bladosz, in: Neue Justiz, 3/2020

»Die Ausgestaltung des Wahlverfahrens für Richterinnen und Richter ist von zentraler Bedeutung für die Sicherstellung sowohl der richterlichen Unabhängigkeit als auch einer auf hohem Niveau funktionsfähigen Justiz.[...] Aus schweizerischer Warte öffnet das vorliegende Werk den Blick auf Aspekte, die - auch bei der Diskussion der eingangs erwähnten «Justiz-Initiative» - bislang nicht im Zentrum stehen, sich aber für weitere wissenschaftliche Untersuchungen durchaus aufdrängen würden: [...] Das vorliegende Werk vermag der schweizerischen Debatte rund um die Richterwahlen daher zweifellos neue Impulse zu vermitteln.« Prof. Dr. Daniela Thurnherr, in: Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 2/2021

»Wegen der ausführlichen Darstellung der Verfahren kann sich der Leser mit der Lektüre dieses Werkes selbst die Frage beantworten, ob die vom EuGH aufgestellten Kriterien im jeweiligen Land beachtet werden. Die Diskussion zur geplanten Reform der Disziplinverfahren im Polen, in welcher die Änderungen mit Regelungen aus anderen europäischen Ländern begründet werden, zeigt, dass solche rechtsvergleichenden Publikationen vonnöten sind. Wegen der aktuellen Bedeutung der Debatte ist das Buch nicht nur Juristen, sondern auch Journalisten, die über die Reformen berichten, wärmstens ans Herz zu legen.« Patrick Bladosz, in: Neue Justiz, 3/2020

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Studien zum vergleichenden Öffentlichen Recht - Studies in Comparative Public Law ; 7
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 270 g
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Recht / Steuern Öffentliches Recht
Schlagworte Öffentliches Recht • Rechtsvergleichung • Richterwahl
ISBN-10 3-428-15888-1 / 3428158881
ISBN-13 978-3-428-15888-1 / 9783428158881
Zustand Neuware
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