Verhaltenssteuerung als Mittel zur kartellrechtlichen Regulierung
Ein Rechtsvergleich der deutschen, europäischen und U.S.- amerikanischen Sanktionspraxis wegen Kartellrechtsverstößen und Plädoyer für die Kriminalisierung des deutschen Kartellverbots
Seiten
2019
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-158900-3 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-158900-3 (ISBN)
Vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise und dem vermehrten Ruf nach der persönlichen Inanspruchnahme der Unternehmensführung international agierender Konzerne beschäftigt sich Kevin Jansen mit sinnvollen Formen der Wirtschaftsregulierung. Im Rahmen eines Rechtsvergleichs wird das Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung im Kartellrecht beleuchtet.
Spätestens seit der letzten Finanzkrise ist der Ruf nach der persönlichen Inanspruchnahme der Unternehmensführung international agierender Konzerne laut geworden. In weiten Teilen der Öffentlichkeit hat sich der Eindruck verfestigt, dass die oberste Riege des leitenden Managements nicht für Fehlverhalten im Wirtschaftsverkehr zur Verantwortung gezogen werde. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Kevin Jansen mit sinnvollen Formen der Wirtschaftsregulierung. Ziel der Arbeit ist es, das Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung im Kartellrecht herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck untersucht er im Rahmen eines Rechtsvergleichs das deutsche, europäische und U.S.-amerikanische Recht. Er kommt zum Ergebnis, dass das deutsche Kartellrecht hinsichtlich seiner verhaltenssteuernden Wirkung noch verbesserungsbedürftig ist. Er plädiert daher vor allem für eine Kriminalisierung besonders schwerer Kartellrechtsverstöße.
Spätestens seit der letzten Finanzkrise ist der Ruf nach der persönlichen Inanspruchnahme der Unternehmensführung international agierender Konzerne laut geworden. In weiten Teilen der Öffentlichkeit hat sich der Eindruck verfestigt, dass die oberste Riege des leitenden Managements nicht für Fehlverhalten im Wirtschaftsverkehr zur Verantwortung gezogen werde. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Kevin Jansen mit sinnvollen Formen der Wirtschaftsregulierung. Ziel der Arbeit ist es, das Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung im Kartellrecht herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck untersucht er im Rahmen eines Rechtsvergleichs das deutsche, europäische und U.S.-amerikanische Recht. Er kommt zum Ergebnis, dass das deutsche Kartellrecht hinsichtlich seiner verhaltenssteuernden Wirkung noch verbesserungsbedürftig ist. Er plädiert daher vor allem für eine Kriminalisierung besonders schwerer Kartellrechtsverstöße.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 2016 erstes Staatsexamen; Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Freshfields Bruckhaus Deringer, Düsseldorf; seit 2018 Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf; 2019 Promotion.
| Erscheinungsdatum | 15.10.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Kartellrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 158 x 236 mm |
| Gewicht | 793 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Strafrecht ► Kriminologie |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht | |
| Schlagworte | Innenregress • Private Enforcement • Public enforcement • Strafbedürftigkeit • Strafwürdigkeit |
| ISBN-10 | 3-16-158900-9 / 3161589009 |
| ISBN-13 | 978-3-16-158900-3 / 9783161589003 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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