Der Marco jurídico para la paz und die Rolle der transitional justice in Kolumbien
Seiten
2020
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-158208-0 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-158208-0 (ISBN)
In Kolumbien wurde zur Beendigung des bewaffneten Konfliktes ein Friedensabkommen geschlossen, das einen Ausgleich zwischen der Bestrafung der Täter und der Wiedergutmachung für die Opfer vorsieht. Niklas Eckhardt untersucht, inwiefern der Friedensprozess vor den verfassungsrechtlichen und völkerrechtlichen Anforderungen Bestand haben kann.
Friedensverträge müssen zum einen Anreize für die Täter enthalten, damit diese bereit sind, den bewaffneten Konflikt zu beenden, und zum anderen die Grundlagen für die Versöhnung der zerstrittenen Gesellschaft und eine friedvolle Zukunft legen. Im jüngsten kolumbianischen Friedensprozess wurde ein Präzedenzfall geschaffen, mit dem verfassungsrechtliche Anforderungen an die Regelung der Bestrafung von Verbrechen und die Wiedergutmachung für die Opfer formuliert wurden. Niklas Eckhardt untersucht dieses Spannungsverhältnis zwischen rechtsstaatlichen Anforderungen und den Herausforderungen des Friedensprozesses. Er entwickelt ein zur Rechtsprechung des kolumbianischen Verfassungsgerichts alternatives Modell, das anhand rechtlicher Maßstäbe offenlegt, dass ungerechtfertigte Amnestien für Militärs gewährt werden. Dabei erläutert er, inwiefern Amnestien und Straffreistellungen mit dem geltenden Völkerrecht vereinbar sind.
Friedensverträge müssen zum einen Anreize für die Täter enthalten, damit diese bereit sind, den bewaffneten Konflikt zu beenden, und zum anderen die Grundlagen für die Versöhnung der zerstrittenen Gesellschaft und eine friedvolle Zukunft legen. Im jüngsten kolumbianischen Friedensprozess wurde ein Präzedenzfall geschaffen, mit dem verfassungsrechtliche Anforderungen an die Regelung der Bestrafung von Verbrechen und die Wiedergutmachung für die Opfer formuliert wurden. Niklas Eckhardt untersucht dieses Spannungsverhältnis zwischen rechtsstaatlichen Anforderungen und den Herausforderungen des Friedensprozesses. Er entwickelt ein zur Rechtsprechung des kolumbianischen Verfassungsgerichts alternatives Modell, das anhand rechtlicher Maßstäbe offenlegt, dass ungerechtfertigte Amnestien für Militärs gewährt werden. Dabei erläutert er, inwiefern Amnestien und Straffreistellungen mit dem geltenden Völkerrecht vereinbar sind.
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg im Breisgau, Salamanca (Spanien) und Gießen; Referendariat am Kammergericht Berlin; zweijähriger Forschungsaufenthalt in Bogotá (Kolumbien); 2016-19 Rechtsanwalt in Berlin; seit 2019 Referent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
| Erscheinungsdatum | 23.01.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 234 mm |
| Gewicht | 580 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Recht / Steuern ► Strafrecht ► Strafverfahrensrecht | |
| Schlagworte | Amnestie • Friedensprozess • Politisches Delikt • Übergangsjustiz • Völkerstrafrecht |
| ISBN-10 | 3-16-158208-X / 316158208X |
| ISBN-13 | 978-3-16-158208-0 / 9783161582080 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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