Die Verdraengungsabsicht als Beurteilungskriterium preisbezogener Behinderungsmissbraeuche im Rahmen von Art. 102 AEUV
Seiten
2019
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-79618-4 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-79618-4 (ISBN)
lt;p>Die Relevanz der Verdrängungsabsicht im Rahmen der europäischen Missbrauchsaufsicht ist seit jeher umstritten. Der Autor untersucht, inwieweit die Verdrängungsabsicht als eigenständiges Beurteilungskriterium von Kampfpreisen, Kosten-Preis-Scheren und Rabatten nutzbar gemacht werden kann.
lt;p>Über Deutung und Tragweite des kartellrechtlichen Missbrauchsverbots nach Art. 102 AEUV wird seit jeher debattiert. Die Grenzziehung zwischen legitimem und erwünschtem Preissetzungsverhalten und wettbewerbswidriger Behinderung bilden dabei den Kern der Diskussion. Der Autor untersucht, inwieweit das tradierte Kriterium der Verdrängungsabsicht zum Zwecke dieser Abgrenzung nutzbar gemacht werden kann. Dazu werden zunächst die verschiedenen Funktionsweisen des Absichtselementes herausgearbeitet. Anschließend wird die Anwendung der Verdrängungsabsicht im Rahmen der Europäischen Missbrauchspraxis (zur Beurteilung von Kampfpreisen und Rabatten) näher untersucht und bewertet. In einem rechtsvergleichenden Exkurs zeigt der Autor sodann die abweichenden Ansätze der US-amerikanischen und der deutschen Praxis auf.
lt;p>Über Deutung und Tragweite des kartellrechtlichen Missbrauchsverbots nach Art. 102 AEUV wird seit jeher debattiert. Die Grenzziehung zwischen legitimem und erwünschtem Preissetzungsverhalten und wettbewerbswidriger Behinderung bilden dabei den Kern der Diskussion. Der Autor untersucht, inwieweit das tradierte Kriterium der Verdrängungsabsicht zum Zwecke dieser Abgrenzung nutzbar gemacht werden kann. Dazu werden zunächst die verschiedenen Funktionsweisen des Absichtselementes herausgearbeitet. Anschließend wird die Anwendung der Verdrängungsabsicht im Rahmen der Europäischen Missbrauchspraxis (zur Beurteilung von Kampfpreisen und Rabatten) näher untersucht und bewertet. In einem rechtsvergleichenden Exkurs zeigt der Autor sodann die abweichenden Ansätze der US-amerikanischen und der deutschen Praxis auf.
Ulrich A. Pfeffer studierte Rechtswissenschaften in Bonn, Köln und Berkeley. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für globales Wirtschaftsrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Bürgerliches Recht in Würzburg. Heute ist er als Rechtsanwalt im Kartellrecht tätig.
lt;p>Die Eignung der Verdrängungsabsicht als Beurteilungskriterium in der europäischen Missbrauchskontrolle - Die Verdrängungsabsicht als Differenzierungskriterium zwischen wettbewerbswidrigem und legitimem Preiswettbewerb - "Predatory Intent" im US-amerikanischen Antitrustrecht - Der Nachweis der Verdrängungsabsicht
| Erscheinungsdatum | 10.09.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe zum deutschen und europaeischen Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht ; 22 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Florian Bien |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 364 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Bank- und Kapitalmarktrecht | |
| Schlagworte | AEUV • Antitrust Intent • Behinderungsmissbräuche • Beurteilungskriterium • Bien • Florian • Kampfpreise • Kosten-Preis-Schere • Pfeffer • Predatory Intent • preisbezogener • Rabatte • Rahmen • Ulrich • Unternehmensintention • Verdrängungsabsicht • Verdrängungsstrategie |
| ISBN-10 | 3-631-79618-8 / 3631796188 |
| ISBN-13 | 978-3-631-79618-4 / 9783631796184 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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