Was tun mit Carl Schmitt?
Seiten
2019
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156420-8 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156420-8 (ISBN)
Trotz seines Engagements im Nationalsozialismus hat Carl Schmitt die gegenwärtige politische Philosophie und Rechtsphilosophie stark beeinflusst. Jean-François Kervégan stellt in einer differenzierten und abwägenden Analyse die Richtigkeit und Fruchtbarkeit des Schmittschen Denkens auf die Probe.
Jean-François Kervégans langjährige Auseinandersetzung mit dem Werk Carl Schmitts verfolgt ein doppeltes, ein didaktisches sowie ein begriffliches Ziel. Der erste Teil des Buches enthält wichtige Angaben zur Lebens- und zur Werkgeschichte, die die komplizierte und polemische Rezeption seiner Schriften erklären können. Der zweite Teil des Buchs enthält den Versuch, mit Bezug auf fünf distinkte begriffliche Felder (Theologie, Normativität, Legitimität, Politik, Welt) die Richtigkeit und Fruchtbarkeit des Schmittschen Denkens zu prüfen. Es geht sozusagen darum, "mit Carl Schmitt gegen Carl Schmitt" zu denken. Der Zweck dieser Überlegungen besteht darin, in Bezug auf die genannten Gegenstände zu zeigen, dass es sich empfiehlt, im doppelten Sinn der Redewendung "von Carl Schmitt auszugehen". Das heißt: Solange es fruchtbar scheint, sollte man sich seine Begrifflichkeit frei aneignen. Ansonsten aber von ihr Abschied nehmen.
Jean-François Kervégans langjährige Auseinandersetzung mit dem Werk Carl Schmitts verfolgt ein doppeltes, ein didaktisches sowie ein begriffliches Ziel. Der erste Teil des Buches enthält wichtige Angaben zur Lebens- und zur Werkgeschichte, die die komplizierte und polemische Rezeption seiner Schriften erklären können. Der zweite Teil des Buchs enthält den Versuch, mit Bezug auf fünf distinkte begriffliche Felder (Theologie, Normativität, Legitimität, Politik, Welt) die Richtigkeit und Fruchtbarkeit des Schmittschen Denkens zu prüfen. Es geht sozusagen darum, "mit Carl Schmitt gegen Carl Schmitt" zu denken. Der Zweck dieser Überlegungen besteht darin, in Bezug auf die genannten Gegenstände zu zeigen, dass es sich empfiehlt, im doppelten Sinn der Redewendung "von Carl Schmitt auszugehen". Das heißt: Solange es fruchtbar scheint, sollte man sich seine Begrifflichkeit frei aneignen. Ansonsten aber von ihr Abschied nehmen.
Geboren 1950; 1990 Habilitation; Professor der Philosophie an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Paris.
Geboren 1945; langjähriger leitender Redakteur der Zeitschrift PSYCHE, Übersetzer aus dem Französischen, u.a. von Pierre Bourdieu, Bruno Latour, Julia Kristeva, André Breton, Jean-Philippe Toussaint, Marcel Proust.
| Erscheinungsdatum | 30.04.2019 |
|---|---|
| Übersetzer | Bernd Schwibs |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 114 x 186 mm |
| Gewicht | 324 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Schlagworte | Begrifflichkeit • Carl • Lebensgeschichte • Rezeption • schmitts • Werkgeschichte • Werkgeschichte Carl Schmitts |
| ISBN-10 | 3-16-156420-0 / 3161564200 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156420-8 / 9783161564208 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen …
Buch | Hardcover (2024)
Klett-Cotta (Verlag)
CHF 39,20