Der Schutz und die Förderung kultureller Vielfalt im Welthandelsrecht
Eine völkerrechtliche Studie zum Stand und zu Verbesserungsmöglichkeiten am Beispiel audiovisueller Medien
Seiten
2018
|
1. Aufl. 2018
Springer Berlin (Verlag)
978-3-662-56819-4 (ISBN)
Springer Berlin (Verlag)
978-3-662-56819-4 (ISBN)
Das Buch nimmt eine völkerrechtliche Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen Kultur und Handel vor. Staatliche Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt von Kulturprodukten, die deren grenzüberschreitenden Austausch beeinflussen, fallen in den Anwendungsbereich zweier völkerrechtlicher Verträge: Zum einen beziehen sie sich auf kulturelle Ausdrucksformen, weshalb der Anwendungsbereich der CCD eröffnet ist. Zum anderen betreffen sie den Handel mit Waren, Dienstleistungen sowie Daten und fallen daher in den Anwendungsbereich des Welthandelsrechts. Dies kann zu Überschneidungen und Konflikten zwischen den CCD und den WTO-Abkommen sowie zwischen verschiedenen Vorschriften dieser Verträge führen.Das Buch arbeitet diese Überschneidungen und Konfliktpotenziale heraus und widmet sich möglichen Lösungsmodellen. Der Bereich der audiovisuellen Medien findet dabei besondere Berücksichtigung, da sich das Konzept der kulturellen Vielfalt vornehmlich in Bezug auf audiovisuellen Medien entwickelt hat.
Das Werk zeigt, dass zwar Konfliktpotenzial zwischen den CC-Vorschriften und den WTO-Vorschriften besteht und auch weiterhin bestehen bleibt, dessen Abschwächung aber möglich ist, indem eine die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen begünstigende Umgebung geschaffen wird, in der sich kulturelle Ausdrucksformen entfalten und entwickeln können, ohne dass dabei der freie Handel übermäßig beschränkt würde.
Das Werk zeigt, dass zwar Konfliktpotenzial zwischen den CC-Vorschriften und den WTO-Vorschriften besteht und auch weiterhin bestehen bleibt, dessen Abschwächung aber möglich ist, indem eine die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen begünstigende Umgebung geschaffen wird, in der sich kulturelle Ausdrucksformen entfalten und entwickeln können, ohne dass dabei der freie Handel übermäßig beschränkt würde.
Einleitung.- 1 Hintergründe der Spannung zwischen kultureller Vielfalt und Welthandel.- 2 Die UNESCO Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.- 3 Kulturelle Ausdrucksformen im Welthandelsrecht.- 4 Das Verhältnis zwischen der CCD und den WTO-Abkommen.- 5 Völkervertragliche Konfliktlösung und Koordinierung de lege ferenda : Reformansätze.- 6 Thesenartige Zusammenfassung.- 7 English Summary.
| Erscheinungsdatum | 06.08.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht |
| Zusatzinfo | XXIV, 637 S. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 235 mm |
| Gewicht | 1105 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | Audiovisuelle Medien • Kulturelle Ausdrucksformen • Kulturelle Identität • Kulturelle Vielfalt • Lösung und Koordination völkerrechtlicher Vertrags • Lösung und Koordination völkerrechtlicher Vertragskonflikte • UNESCO • Völkerrechtliche Vertragskonflikte • WTO-Recht |
| ISBN-10 | 3-662-56819-5 / 3662568195 |
| ISBN-13 | 978-3-662-56819-4 / 9783662568194 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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