Nationales Recht in Investitionsschiedsverfahren
Seiten
2017
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-154897-0 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-154897-0 (ISBN)
Nationales Recht ist häufig auch für internationale Gerichte und Schiedsgerichte Teil des anwendbaren Rechts, insbesondere in Investitionsschiedsverfahren. Anwendbarkeit, Bestimmung und Auslegung nationalen Rechts richten sich dabei nach völkerrechtlichem Kollisionsrecht, das gleichzeitig auch die Auflösung von Normkonflikten zwischen anwendbarem nationalen Recht und Völkerrecht steuert.
Das Verhältnis von Völkerrecht und nationalem Recht wird meist im Hinblick auf die Rezeption von Völkerrecht im nationalen Recht betrachtet. Dabei findet an vielen Stellen umgekehrt auch nationales Recht Eingang ins Völkerrecht und wird als solches in Entscheidungen internationaler Gerichte vielfach angewendet. Nils Börnsen untersucht die theoretischen Grundlagen der Anwendbarkeit nationalen Rechts im Völkerrecht anhand einer Betrachtung des Investitionsschutzrechts. Er untersucht dabei Existenz und Gestalt eines völkerrechtlichen Rechtsanwendungsrechts. Neben der Bestimmung der konkreten Rechtsgrundlagen für die Anwendung nationalen Rechts in Form von Verweisen untersucht er auch die Frage der richtigen Bestimmung und Auslegung des nationalen Rechts. Dem schließt sich eine Betrachtung der Grenzen der Anwendung nationalen Rechts im Falle von Normkonflikten zwischen Völkerrecht und anwendbarem nationalen Recht an. Hierbei kommen verschiedene rechtsordnungsinterne und -externe Kollisionsregeln einschließlich des Internationalen Ordre Public zur Anwendung.
Das Verhältnis von Völkerrecht und nationalem Recht wird meist im Hinblick auf die Rezeption von Völkerrecht im nationalen Recht betrachtet. Dabei findet an vielen Stellen umgekehrt auch nationales Recht Eingang ins Völkerrecht und wird als solches in Entscheidungen internationaler Gerichte vielfach angewendet. Nils Börnsen untersucht die theoretischen Grundlagen der Anwendbarkeit nationalen Rechts im Völkerrecht anhand einer Betrachtung des Investitionsschutzrechts. Er untersucht dabei Existenz und Gestalt eines völkerrechtlichen Rechtsanwendungsrechts. Neben der Bestimmung der konkreten Rechtsgrundlagen für die Anwendung nationalen Rechts in Form von Verweisen untersucht er auch die Frage der richtigen Bestimmung und Auslegung des nationalen Rechts. Dem schließt sich eine Betrachtung der Grenzen der Anwendung nationalen Rechts im Falle von Normkonflikten zwischen Völkerrecht und anwendbarem nationalen Recht an. Hierbei kommen verschiedene rechtsordnungsinterne und -externe Kollisionsregeln einschließlich des Internationalen Ordre Public zur Anwendung.
Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der American University, Washington D.C. und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (LL.M.); Referendariat am OLG Köln; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völkerrecht der Universität Bonn; seit 2015 Referent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
| Erscheinungsdatum | 17.01.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 502 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | Investitionsschutzrecht • Kollisionsrecht • Normkonflikte • Völkerrecht • Völkerrecht (VölkerR) |
| ISBN-10 | 3-16-154897-3 / 3161548973 |
| ISBN-13 | 978-3-16-154897-0 / 9783161548970 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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