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Die Konkurrenzlehre im deutschen und türkischen Strafrecht.

Eine rechtsvergleichende Darstellung.

(Autor)

Buch | Softcover
348 Seiten
2016
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-15000-7 (ISBN)
CHF 125,85 inkl. MwSt
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Die Konkurrenzlehre stellt eines der komplizierteren Themen des Strafrechts dar. In dieser Arbeit wird versucht, dieses Thema im deutschen und türkischen Strafrecht rechtsvergleichend darzustellen und die Einflüsse der deutschen Konkurrenzlehre auf das türkische Strafgesetz festzustellen. Die höchstrichterlichen Entscheidungen in beiden Rechtsordnungen spielen dabei ebenso eine große Rolle für die rechtsvergleichende Analyse der Konkurrenzbestimmungen.
In dieser Arbeit wird die Konkurrenzlehre im deutschen und türkischen Strafrecht mit der Berücksichtigung der höchstrichterlichen Entscheidungen rechtsvergleichend analysiert. Die Arbeit behandelt vor allem die Frage, was unter dem Begriff der "Handlung" zu verstehen ist. In beiden Rechtsordnungen wird allerdings für diese Frage keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenzlehre wird im türkischen Strafrecht der Anwendungsbereich der Idealkonkurrenz wesentlich begrenzt, weil im türkischen Strafrecht die teilweise Identität der Handlungen geringen und die Klammerwirkung keinen Anklang gefunden hat. Außerdem ist hervorzuheben, dass die Konkurrenzbestimmungen im türkischen Strafgesetz reformbedürftig sind. Die Nichtregelung der Realkonkurrenz im türkischen Strafrecht ist besonders zu kritisieren. Es ist zudem bemerkenswert, dass die deutsche Konkurrenzlehre auf das türkische Strafgesetz, abgesehen von der Realkonkurrenz und der Fortsetzungstat, Einfluss genommen hat.

Soner Demirtas studierte von 2004–2008 Rechtswissenschaft an der Universität Atatürk. Nach dem LL.M. Studium an der Universität des Saarlandes promovierte er mit der Förderung des türkischen Erziehungsministeriums bei Herrn Prof. Dr. Carl-Friedrich Stuckenberg zum Thema »Die Konkurrenzlehre im deutschen und türkischen Strafrecht« an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit April 2016 arbeitet er an der juristischen Fakultät der technischen Universität Karadeniz.

Einleitung

Erster Teil: Zur Bestimmung des Handlungsbegriffs nach der deutschen und türkischen Konkurrenzlehre und Rechtsprechung

Handlungsbegriff des Verbrechenssystems – Tat im strafprozessualen Sinn – Handlungsbegriff der Konkurrenzlehre im deutschen Recht – Handlungsbegriff nach dem türkischen Recht – Rechtsvergleichung

Zweiter Teil: Die geregelten Erscheinungsformen der Konkurrenz nach dem deutschen Strafrecht und die gleichen Formen im türkischen Strafrecht

Idealkonkurrenz – Realkonkurrenz (Tatmehrheit)

Dritter Teil: Die im türkischen Strafgesetz geregelten weiteren Konkurrenzformen und die Anwendung im deutschen Recht

Fortsetzungstat (Zincirleme Suç) – Zusammengesetzte Straftat – Zusammenfassung und Stellungnahme – Rechtsvergleichung

Vierter Teil: Die nicht geregelten Konkurrenzformen

Gesetzeskonkurrenz im deutschen Recht – Gesetzeskonkurrenz im türkischen Strafrecht – Zusammenfassende Rechtsvergleichung

Fünfter Teil: Kritische Würdigung, Schlussbetrachtungen und Reformüberlegungen

Kritische Würdigung und Schlussbetrachtungen – Eigener Ansatz zur Reformierung der türkischen Konkurrenzregelungen

Anhang 1

Anhang 2

Literaturverzeichnis

Sachwortverzeichnis

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Schriften zum Strafrechtsvergleich ; 2
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 530 g
Themenwelt Recht / Steuern Strafrecht
Schlagworte Deutschland • Handlungsbegriff • Konkurrenz • Konkurrenzlehre • Rechtsvergleich • Strafrecht, allgemein • Strafrecht (StrafR) • Türkei • Türkei; Recht • türkisches Strafrecht
ISBN-10 3-428-15000-7 / 3428150007
ISBN-13 978-3-428-15000-7 / 9783428150007
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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