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Politische Theologie.

Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität.

(Autor)

Buch | Softcover
70 Seiten
2009 | 9., Aufl.
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-08805-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Politische Theologie. - Carl Schmitt
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Schmitt veröffentlichte das vorliegende Werk 1922 während seiner Bonner Zeit. Er entwickelt darin seine Lehre von der Souveränität: "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet". Das dritte Kapitel ist mit "Politische Theologie" überschrieben, denn "alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe". Im weiteren Verlauf des Werkes setzt sich Schmitt mit katholischen Staatsphilosophen wie Joseph Marie de Maistre und vor allem Donoso Cortés auseinander. Das Buch liegt inzwischen in der zehnten Auflage vor.

Carl Schmitt, geb. 1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933-45). Seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (Freund-Feind-Theorie) hatten starken Einfluss weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Der Autor verstarb 1985 in seinem Geburtsort.

Vorbemerkung zur zweiten Ausgabe

I. Definition der Souveränität

Souveränität und Ausnahmezustand - Der Souveränitätsbegriff bei Bodin und in der naturrechtlichen Staatslehre als Beispiel für die begriffliche Verbindung von Souveränität und Ausnahmezustand - Ignorierung des Ausnahmefalles in der Doktrin des liberalen Rechtsstaates - Allgemeine Bedeutung des verschiedenartigen wissenschaftlichen Interesses an Regel (Norm) oder Ausnahme

II. Das Problem der Souveränität als Problem der Rechtsform und der Entscheidung

Neuere Schriften zur Staatslehre: Kelsen, Krabbe, Wolzendorff - Die Eigenart der Rechtsform (gegenüber der technischen oder ästhetischen Form), beruhend auf der Dezision - Inhalt der Entscheidung und Subjekt der Entscheidung und die selbständige Bedeutung der Entscheidung an sich - Hobbes als Beispiel »dezisionistischen« Denkens

III. Politische Theologie

Theologische Vorstellungen in der Staatslehre - Soziologie juristischer Begriffe, insbesondere des Souveränitätsbegriffes - Die Übereinstimmung der sozialen Struktur einer Epoche mit ihrem metaphysischen Weltbild, insbesondere Monarchie und theistisches Weltbild - Übergang von Transzendenzvorstellungen zur Immanenz vom 18. zum 19. Jahrhundert (Demokratie, organische Staatslehre, Identität von Recht und Staat)

IV. Zur Staatsphilosophie der Gegenrevolution (de Maistre, Bonald, Donoso Cortes)

Dezisionismus in der Staatsphilosophie der Gegenrevolution - Autoritäre und anarchistische Theorien auf der Grundlage des Gegensatzes der Thesen vom »natürlich bösen« und »natürlich guten« Menschen - Die Stellung der liberalen Bourgeoisie und deren Definition durch Donoso - Ideengeschichtliche Entwicklung von der Legitimität zur Diktatur

Reihe/Serie Politische Theologie ; 1
Zusatzinfo 70 S.
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 150 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Schlagworte Politische Philosophie • Politische Theologie • Souveränität
ISBN-10 3-428-08805-0 / 3428088050
ISBN-13 978-3-428-08805-8 / 9783428088058
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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