Verfassung und Krise
Erträge des Symposions des Dimitris-Tsatsos-Instituts für <br>Europäische Verfassungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen am 29. und 30. November 2013
Seiten
2015
Berliner Wissenschafts-Verlag
978-3-8305-3585-0 (ISBN)
Berliner Wissenschafts-Verlag
978-3-8305-3585-0 (ISBN)
- Titel leider nicht mehr lieferbar
- Artikel merken
Zweifellos ist die Geschichte der europäischen Einigung seit den Anfängen von Erfolgen und Rückschlägen sowie Krisen und Reformen gekennzeichnet. Doch dominierte insgesamt die Vorstellung einer aufsteigenden Integrationslinie und eines immer erfolgreicheren Projekts.
In Verbindung mit der Ratifikationskrise und den großen nationalen Haushalts- und internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen ab 2007 ist diese optimistische Grundtendenz fundamental hinterfragt worden und das Ausscheiden einzelner Unionsmitglieder aus dem Euroverbund oder sogar aus der Union als Möglichkeit näher gerückt.
Andererseits müssen sich aus heutiger Sicht diejenigen nicht widerlegt fühlen, die die Krise von Anfang an auch als Chance im Sinne einer Verstärkung der Solidaritäts- und Integrationsmechanismen der Europäischen Union verstanden haben.
Relativ schnell wurde klar, dass die institutionellen Strukturen der Union und ihre Entscheidungs- und Kontrollmechanismen ausgebaut werden müssten, um vor allem dem wirtschaftlichen und sozialen Auseinanderdriften der Mitgliedstaaten entgegenzuwirken.
In Verbindung mit der Ratifikationskrise und den großen nationalen Haushalts- und internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen ab 2007 ist diese optimistische Grundtendenz fundamental hinterfragt worden und das Ausscheiden einzelner Unionsmitglieder aus dem Euroverbund oder sogar aus der Union als Möglichkeit näher gerückt.
Andererseits müssen sich aus heutiger Sicht diejenigen nicht widerlegt fühlen, die die Krise von Anfang an auch als Chance im Sinne einer Verstärkung der Solidaritäts- und Integrationsmechanismen der Europäischen Union verstanden haben.
Relativ schnell wurde klar, dass die institutionellen Strukturen der Union und ihre Entscheidungs- und Kontrollmechanismen ausgebaut werden müssten, um vor allem dem wirtschaftlichen und sozialen Auseinanderdriften der Mitgliedstaaten entgegenzuwirken.
Peter Brandt geb. 1948, Prof. Dr., Leiter des Lehrgebiets Neuere Deutsche und Europäische Geschichte der FernUniversität in Hagen; Direktor des Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen. Zahlreiche Veröffentlichungen, hauptsächlich in den Themenfeldern Na-tionalismus und bürgerlicher Wandel seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert, vergleichende europäische Verfassungsgeschichte, Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus, die »Deutsche Frage« nach 1945. Neben vielen anderen öffentlichen Tätigkeiten: Sprecher des Kuratoriums der Deutschen Gesellschaft e.V.
| Erscheinungsdatum | 17.02.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europ. Verfassungswissenschaften |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 223 mm |
| Gewicht | 266 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Verfassungsrecht | |
| Schlagworte | Dänemark • Deutschland • Eurokrise • Europa, Geschichte; Recht • europäischer Verfassungsprozess • Europäisches Krisenmanagement • Europäisches Verfassungsrecht • Europäische Union • Europäische Union (EU); Recht • Europa; Recht • Europa-Verfassung • Griechenland • Irland • Italien • nationale Verfassungswirklichkeit • Portugal • Preußen • Solidaritätsprinzip • Spanien |
| ISBN-10 | 3-8305-3585-6 / 3830535856 |
| ISBN-13 | 978-3-8305-3585-0 / 9783830535850 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozessrecht und …
Buch | Softcover (2025)
Vahlen (Verlag)
CHF 51,65
Buch | Softcover (2025)
Alpmann und Schmidt (Verlag)
CHF 17,95