Moderne Kriminalgesetzgebung: Produzent von Parteiverrat?
Auswirkungen strafprozessualer Absprachen und Aufklaerungshilfen auf den Parteiverrat in Strafsachen (§ 356 StGB)
Seiten
2015
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-66346-2 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-66346-2 (ISBN)
Die Normierung der Verständigung in Strafverfahren (
257c StPO), der Kronzeugenregelung (
46b StGB) und die Tätigkeit bei Internal Investigations haben erhebliche Strafbarkeitsrisiken für Rechtsbeistände geschaffen. Ein möglicher Parteiverrat gemäß
356 StGB wurde möglicherweise übersehen, zumindest aber nicht entsprechend kommuniziert.
Das Buch konfrontiert die moderne Kriminalgesetzgebung mit dem traditionellen Tatbestand gegen den Parteiverrat (
356 StGB). Dabei deckt der Autor auf, dass mit den neuen - auch strukturverändernden - Normen der Verständigungsgesetzgebung (
257c StPO) und der Kronzeugenregelung (
46b StGB) erhebliche Strafbarkeitsrisiken für Rechtsbeistände geschaffen wurden. Er verdeutlicht, dass diese Strafbarkeitsrisiken möglicherweise übersehen, zumindest aber nicht entsprechend kommuniziert wurden und auch die Tätigkeit bei Internal Investigations durch Rechtsanwälte ein erhebliches Strafbarkeitsrisiko birgt. Gleichzeitig bestätigt seine Untersuchung die unabdingbare Notwendigkeit von ausgleichender Formstrenge im Strafprozess und die rechtsstaatlich unverzichtbare Funktion des
356 StGB.
257c StPO), der Kronzeugenregelung (
46b StGB) und die Tätigkeit bei Internal Investigations haben erhebliche Strafbarkeitsrisiken für Rechtsbeistände geschaffen. Ein möglicher Parteiverrat gemäß
356 StGB wurde möglicherweise übersehen, zumindest aber nicht entsprechend kommuniziert.
Das Buch konfrontiert die moderne Kriminalgesetzgebung mit dem traditionellen Tatbestand gegen den Parteiverrat (
356 StGB). Dabei deckt der Autor auf, dass mit den neuen - auch strukturverändernden - Normen der Verständigungsgesetzgebung (
257c StPO) und der Kronzeugenregelung (
46b StGB) erhebliche Strafbarkeitsrisiken für Rechtsbeistände geschaffen wurden. Er verdeutlicht, dass diese Strafbarkeitsrisiken möglicherweise übersehen, zumindest aber nicht entsprechend kommuniziert wurden und auch die Tätigkeit bei Internal Investigations durch Rechtsanwälte ein erhebliches Strafbarkeitsrisiko birgt. Gleichzeitig bestätigt seine Untersuchung die unabdingbare Notwendigkeit von ausgleichender Formstrenge im Strafprozess und die rechtsstaatlich unverzichtbare Funktion des
356 StGB.
Daniel Wegerich studierte Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main. Nach seinem Referendariat abeitete er als Rechtsanwalt in einer rein strafrechtlich tätigen Sozietät. Heute ist er als Staatsanwalt in Frankfurt tätig, derzeit als Dezernent für Kapitaldelikte.
Inhalt: Strafrechtlicher Parteiverrat gemäß
356 StGB - Moderne Kriminalgesetzgebung - Verständigungsgesetzgebung gemäß
257 c StPO - Kronzeugenregelung gemäß Paragraph 46 b StGB - Compliance/Internal Investigations - Strafbarkeitsrisiken für Rechtsanwälte - Sukzessive Mehrfachvertretungen (Paragraph 146 StPO).
| Erscheint lt. Verlag | 22.4.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien ; 148 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Peter-Alexis Albrecht, Prittwitz |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 320 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Strafrecht |
| Schlagworte | Absprachen • Albrecht • Alexis • Aufklärungshilfen • Auswirkungen • Daniel • Kriminalgesetzgebung • Kronzeugenregelung • Moderne • Parteiverrat • Parteiverrat? • Peter • Prittwitz • Produze • Produzent • StGB • Strafbarkeitsrisiken für Rechtsbeistände • Strafprozessrecht (StPR) • strafprozessualer • Strafsachen • Verständigungsgesetzgebung • Wegerich |
| ISBN-10 | 3-631-66346-3 / 3631663463 |
| ISBN-13 | 978-3-631-66346-2 / 9783631663462 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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